Die Speicherung auch kritischer Unternehmensdaten in der Public Cloud gewinnt zunehmend an Bedeutung

Kunden der ComConsult Beratung und Planung GmbH werden vermehrt vor die Frage gestellt ob es sinnvoll ist, Daten bei einem Public-Cloud Anbieter zu speichern. Die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl an Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, technischer Machbarkeit und natürlich von Erwägungen des Datenschutzes ab.

Die technischen Voraussetzungen für eine ausreichend leistungsfähige Übertragung von Daten in die Public Cloud wurden in den letzten Jahren geschaffen. Eine sichere Verschlüsselung (zurzeit AES 256) verhindert die unberechtigte Nutzung – wenn das Schlüsselmanagement in-house erfolgt. Wird die Kritikalität der Daten so hoch eingeschätzt, dass zumindest Teile im Unternehmen verbleiben müssen, können Appliances zur automatisierten Verteilung eingesetzt werden. Voraussetzung für dieses hybride Modell ist allerdings eine strikte Klassifizierung der Daten.

Fazit ist, dass unter den beschriebenen Voraussetzungen Dienste wie Backup- und Disaster-Recovery-as-a-Service genauso relevant werden wie Fileshares in der Public-Cloud. Im Unternehmen sollte zumindest eine Strategie entwickelt werden, wie mit dem steigenden Interesse an Public-Cloud-Speicher– sowohl von Seiten des Managements als auch der Nutzer – umzugehen ist.