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Warum IT-Beratung?

Informationen und ihre Verarbeitung spielen heute eine zentrale Rolle in allen Bereichen privatwirtschaftlicher und öffentlicher Unternehmungen und Einrichtungen; Rechnerunterstützung ist in diesem Zusammenhang mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist die isolierte Gewinnung, Erfassung und Weiterverarbeitung durch den Einzelnen an einem einzelnen Rechnersystem eher die Ausnahme geworden.


Kommunikation in der IT

Kommunikation ist die Grundlage aller zeitgemäßen Prozesse der Informationsbeschaffung, -verarbeitung und -weitergabe. Basis für solche Kommunikation sind leistungsfähige Infrastrukturen in Form von Netzwerken: LAN, MAN, WAN bis zu weltumspannenden Strukturen wie dem Internet.

Mit der Selbstverständlichkeit einer Abstützung wichtiger Prozesse auf Kommunikation hat auch das Angebot hierfür nutzbarer Technik, der Informationstechnik (IT) ständig zugenommen.


Viele Fragen zu Auswahl und Einsatz von Informationstechnik

So groß die Möglichkeiten sind, die in dieser Technik liegen, so vielfältig und komplex sind die Fragen, die sich demjenigen stellen, der IT für sich nutzen will:

Was verbirgt sich hinter neuen technischen Entwicklungen und zugehörigen Begriffen oder Schlagworten (Wireless LAN, VPN, Security Frameworks, Class of Service (CoS), DWDM, MPLS, Industrial Ethernet, Mobile IP, Dokumentenmanagement-System, SAN, .NET/Windows Server 2003, Service Level Management, ITIL, Conferencing, virtuelles Unternehmen, Linux im professionellen Einsatz, ...)?

Wie sind solche Neuentwicklungen und die zugehörigen Produkte im Augen-blick einzuschätzen (Standardisierung, Stabilität, Marktangebot/Wettbewerb, Herstellersupport, Anschaffungs- und Betriebskosten, ...)?

Welche Technik ist für welchen Einsatzzweck geeignet und für welche Umgebung angemessen (WLAN in Produktionsumgebung? DWDM im MAN / WAN? Industrial Ethernet: Echtzeitklassen? ...)?

Wie lassen sich unterschiedliche Herstelleransätze effektiv zu einem geeigneten Gesamtnetzwerk verbinden (Interoperabilität, Kompatibilität, Connecti-vity)? Wo liegen die Grenzen solcher Heterogenität (Interoperation über komplizierte Mechanismen, Zahl der Ansprechpartner bei komplexen Prob-lemen, Komplexität der Management-Gesamtlösung, Know How-Bedarf der Betreiber, ...)?

Welche Anforderungen sind an eine geeignete IT-Infrastruktur zu stellen (Bedarfsanalyse)?

Welche technischen Realisierungsformen kommen zur Gewährleistung solcher Anforderungen generell in Frage (Marktangebot an Techniken)?

Wie ist das Marktangebot zu beurteilen (technische Anforderungskataloge und deren Anwendungen auf das Marktangebot, Leistungsverzeichnisse)?

Wie muss ein Netzwerk oder andere Infrastrukturtechnik aufgebaut sein, um den konkreten Anforderungen der vorgesehenen Kommunikationsformen zu genügen (Konzeption, Planung)?

Worauf ist bei der Durchführung von Installationen zu achten, um den Grundstein für die notwendige Verlässlichkeit und Lebensdauer dieser Installationen zu legen (Detailplanung, Qualitätssicherung)?

Wie ist ein Gesamtsystem von Informationstechnik effizient so zu betreiben, dass die notwendige Verfügbarkeit gewährleistet ist (Gestaltung von Betrieb und Problem Handling)?

Was ist zu beachten, um Service Level-Anforderungen und De-facto-Standards wie ITIL oder BSI-Grundschutz zu genügen?

Wie werden die Möglichkeiten von Informationstechnik so an die Anwender herangetragen, dass diese optimalen Nutzen aus der Technikunterstützung ziehen (effektive Anwenderbetreuung)?




Kommunikationsbasierte Informationsverarbeitung - Mehr als Netzwerke

So wichtig und umfangreich das mit diesen und ähnlichen Fragen automatisch assoziierte Thema Netzwerk ist, so enden die zwingend zu klärenden Aspekte der kommunikationsbasierten Informationsverarbeitung nicht beim Netzwerk als Infrastruktur. Die formulierten Fragen berühren vielmehr jegliche Form von vernetzter Technik.

Dienstangebote wie

netzwerkbasierte Bereitstellung von Rechnersystemen und Diensten (Drucken, Fax, ...) und entsprechende (Client-Server-)Strukturen

netzwerkbasierte Bereitstellung bzw. effiziente und hochverfügbare Verwaltung von Daten (NAS, SAN, Dokumentenmanagement-Lösungen)

Auswahl und Einsatz kommunikationsbasierter Anwendungen zum Umgang mit diesen Angeboten




sind mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

Alle formulierten Fragen vom notwendigen Grundverständnis über Bedarfsanalyse, Konzeption, Qualitätssicherung bei der Installation bis zum Betrieb stellen sich nicht nur für das Netzwerk sondern auch für die Bereiche vernetzter System- und Anwendungseinsatz sowie Datenhaltung, insoweit Kommunikation die Basis hierfür darstellt.



Hohe Ansprüche - Knappe Mittel

Die hohe Abhängigkeit aller produktiven Arbeiten von der IT führt zu verschiedenen aktuellen Entwicklungen:

Anforderungen an Mobilität und Flexibilität

Der Schreibtisch im Büro ist längst nicht mehr der einzige Einsatzort für die Anwendung von IT. Die Möglichkeit zur Nutzung zentraler IT-Dienste auch "von unterwegs" oder von Heimarbeitsplätzen aus wird immer wichtiger. Der Einsatz vernetzter Technik in einer ungünstigen Umgebung für Fixverkabelung kommt als Anforderung hinzu.

Folge:
Techniken wie RAS, VPN, mobile IP werden ebenso wichtiger wie WLAN-Technik. Dabei sollen sie nicht weniger verfügbar sein als LAN-basierte Lösungen, und eine verlässliche Mindestperformance wird auch erwartet.

Zusammenwachsen der verschiedenen Infrastrukturen
(Datentechnik, TK, Meldesysteme, ...)

Telefonanlagen werden an LANs angeschlossen zwecks Überwachung und Fernkonfiguration, Sicherheits- und Meldesysteme ebenso wie klassische Telefonie-Endgeräte nutzen dieselbe universelle Verkabelung.

Mit Ansätzen wie Voice over IP und Datennetz-basierter Multimedia-Technik wird dieses Zusammengehen der in der Vergangenheit getrennt betriebenen Infrastrukturen weiter vorangetrieben.

Hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit der Technik

Der IT-Betreiber rückt weg von der Rolle des "Hausmeisters für Kommunikations-Elektronik" hin zum Dienstleister, der als Garant für hochgradige Verfügbarkeit und Performance auf einem gleichbleibend hohen Niveau in die Pflicht genommen wird.

Höchste Anforderungen an die IT-Sicherheit

Netze ohne Internet-Anschluss sind mittlerweile kaum mehr denkbar. Aber auch ohne einen solchen Außen-Anschluss ist die Bedrohung der IT-Systeme hoch und das Erfindungspotenzial der Angreifer schier grenzenlos. Der IT-Betreiber muss IT-Sicherheit auf höchstem Niveau verantworten und solchen Angriffen gezielt vorbeugen sowie akute Angriffe zeitnah bekämpfen können.




Wer gibt die notwendigen Antworten?

Grundsätzlich muss jeder Fragen der formulierten Art beantworten, der Informationstechnik so nutzen will, dass folgende Ziele erfüllt werden:

Einsatz von Informationstechnik als Mittel zur Leistungsverbesserung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit

Einsatz von Informationstechnik mit gutem Kosten-Nutzen-Verhältnis

Einsatz von Informationstechnik unter optimierter Investitionssicherung




Der damit angeführte Aspekt der Wirtschaftlichkeit gibt den zunächst eher technischen Fragestellungen erhöhte Brisanz.

Dies gilt umso mehr in Zeiten knappen Geldes und knappen Betriebspersonals. Geschaffene IT-Lösungen müssen neben dem reinen "Funktionieren" noch weitere Forderungen erfüllen:

Verhältnismäßigkeit

Eine Lösung muss angemessen dimensioniert sein, damit tatsächlich ein gu-tes Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielt werden kann.

Betreibbarkeit




Eine Komplexität, die vom vorhandenen Personal mangels entsprechender Ausbildung nicht bewältigt werden kann, ist als Basis für einen Service Level-tauglichen Zustand ungeeignet. Aktuelle IT ist Hochleistungstechnik, die ex-tremen Anforderungen wie ITIL, SLAs, BSI und brachenspezifische Qualitätsrichtlinien (GxP etc.) genügen muss. Der hiermit verbundene Aufwand entzieht die IT einem plug-and-play-Ansatz. Wer für solche Installationen ver-antwortlich Betrieb leisten soll, muss auch eine angemessene Aus- und Weiterbildung durchlaufen können. Sind hierzu die Möglichkeiten nicht gegeben, sollte man die eingesetzte Technik entsprechend weniger komplex wählen.

Bei solchen Kosten optimierenden Ansätzen ist allerdings eine gezielte Risikoabschätzung notwendig, damit die Einsparungen nicht die gewünschte Arbeits- und Konkurrenzfähigkeit behindern, für die der IT-Einsatz sorgen soll.


Fazit

Schlechte Entscheidungen in der Phase der Konzeption und Planung lassen sehr hohe Summen leicht zu Fehlinvestitionen werden. Die Folgekosten im Personalbereich für den Betrieb von IT können durch derartige Planungsfehler oder schlechte Ausführungsqualität exponentiell ansteigen und den erwarteten Return on Investment mehr als nur zunichte machen.

 

Warum IT-Beratung? »

Viele gute Gründe, warum und in welchen Punkten Sie sich beraten lassen sollten.

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Fon: +49 2408 951-157


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