News / Blog
Unsere Gedanken rund um das Wesentliche

Verteilter Storage erhält Einzug in reguläre Rechenzentren

Verteilte Dateisysteme, einst eine Nischenlösung für High-Performance Systeme und Supercomputer, finden immer häufiger auch im „normalen“ Rechenzentrum Anwendung. Durch die hohe Leistung moderner CPUs können die ursprünglich als rechenintensiv geltenden Aufgaben eines verteilten Dateisystems als Bestandteil einer Virtualisierungslösung implementiert werden. Das Spektrum der Anbieter geht hierbei von Herstellern hochintegrierter Systeme wie Nutanix (NDFS) über die Entwickler von Hypervisoren (VMWare vSAN) bis hin zu Drittfirmen, die Lösungen mit erweiterten Funktionen entwickeln (z.B. DataCore). Diese Systeme erreichen eine extrem hohe Leistung durch eine breite Verteilung der Daten über alle beteiligten Systeme. Dabei können Kapazitäten und Übertragungsraten erreicht werden, die ein typisches SAN übertreffen. Die Datensicherheit wird dabei durch RAID-Mechanismen auf Blockebene sichergestellt. Durch den Wegfall von dedizierten SANs und Storage-Controllern kann diese Lösung zu signifikanten Ersparnissen führen.

Gehört die Zukunft der OM5-Faser?

Bei neuen Fasertypen war es in der Vergangenheit immer so, dass sich rasant schnell eine Marktforderung danach angeschlossen hat, ob notwendig oder nicht (Beispiel OM4). Tatsächlich, der Schwenk brachte Vorteile mit sich, ausgedrückt in größeren Längen sowohl für neue als auch für ältere Übertragungsverfahren. Wird auch die OM5 diesen Mehrwert fortsetzen? Bei den bereits standardisierten Übertragungstechniken ist weder eine größere Länge möglich, noch kann auf den Einsatz von MPO-Technik verzichtet werden. Gerade letzteres stellt für viele doch wegen der hohen Komplexität eine große Hemmschwelle dar. Bei neuen Übertragungstechniken wird die OM5 den Einsatz von MPO vermutlich weiter hinausschieben können, da sie durch Nutzung von mehreren Wellenlängen besser zur Parallelübertragung der Signale geeignet ist. Ein möglicher Vorteil bei der Planung und Nutzung der Verkabelung im RZ. Aber als Backbone-Medium wird die OM5 keine Verbesserung im Vergleich zur OM4 sein, hier ist der Singlemodefaser den Vorzug zu geben.

Rechenzentrumgsdesign – Technologien neuester Stand

100Gigabit Ethernet wird erschwinglich

Die Preise für 100Gigabit Ethernet sind in den letzten Jahren auf ein Niveau gesunken, das die Implementierung von 100Gigabit Ethernet in einer steigenden Zahl von Rechenzentren erschwinglich macht. Zum Beispiel beträgt der Listenpreis eines 36-Port-Moduls für Cisco Nexus 9500 unter 36.000 US-Dollar. Auch wenn der Listenpreis eines Cisco-Transceivers des Typs QSFP-100G-SR4 weiterhin knapp 2.000 US-Dollar beträgt, lassen immer mehr Hersteller den Einsatz von Transceivern anderer Hersteller zu. Der Markpreis eines solchen Transceivers ist auf unter 250 € gesunken. Ein Transceiver für 100GBase-LR4 mit 10 km Reichweite wird für weniger als 2.000 € und ein Transceiver für 100GBase-ER4 mit 40 km Reichweite für ca. 5.200 € angeboten.

WiFi HaLow (IEEE 802.11ah) wird zum Standard

Bereits im ComConsult Insider vom Februar diesen Jahres haben wir uns mit dem neuen Standard der IEEE zum Low-Cost Low-Energy WLAN beschäftigt. Neben bekannten Technologien wie WLAN, Bluetooth, Zigbee etc. erarbeiteten IEEE und Wi-Fi Alliance einen gezielt für das Internet-of-Things gedachten Entwurf für Wi-Fi HaLow. Diesen hat die IEEE im Mai als Ergänzung zu IEEE 802.11 verabschiedet. Damit ist Low-Cost Low-Energy WLAN jetzt offiziell eine standardisierte Technik.

Am Fazit des Insider-Artikels vom Februar, „abwarten, Tee trinken und die Augen offen halten“, hat sich jedoch nichts geändert, denn Produkte, die WiFi HaLow unterstützen, gibt es noch nicht. Die WiFi-Alliance erwartet erste Zertifizierungen im nächsten Jahr. Tatsächlich stehen aber einige Chip-Hersteller bereits mit entsprechenden Chips in den Startlöchern und bieten diese zum Kauf an. Es ist also abzuwarten, ob und wann massentaugliche Produkte in ausreichendem Umfang auf den Markt kommen und ob der Standard eine entsprechende Verbreitung findet. Bis dahin gilt weiterhin: „abwarten“.

Wir bleiben natürlich am Ball und werden hier bestimmt auch auf die weiteren Entwicklungen eingehen. Daher stehen wir Ihnen mit Rat und einer zukunftssicheren Planung des WLANs zur Verfügung.

Co-Location als Trend

Immer mehr Unternehmen benötigen eine möglichst hohe Flexibilität beim Zugang zu öffentlichen Clouds. Nicht selten setzen sich Unternehmen zum Ziel, in Zukunft zu relativ geringen Kosten und in relativ kurzer Zeit zwischen großen Public Clouds von Amazon, Google, Microsoft und anderen Anbietern wechseln zu können. Die Verteilung der Last auf verschiedene Public Clouds ist eine weitere Anforderung von Unternehmen. Diese Ziele werden in vielen Fällen am besten erreicht, wenn die Unternehmen einen „neutralen“ Präsenzpunkt möglichst nahe den Präsenzpunkten der Public Clouds unterhalten. Geeignet hierfür sind die Standorte der Co-Location-Anbieter, in denen die führenden Public Clouds in der Regel präsent sind.

Verschlüsselung in der Cloud: Licht am Ende des Tunnels

„Eine solide Verschlüsselung der Daten ist das A und O bei der Nutzung von Cloud-basierten Diensten.“
Sollte Ihnen dieser Anfang des Artikels irgendwie bekannt vorkommen, ist es kein Wunder, denn vor ziemlich genau vier Jahren hatte ich mich im September 2013 mit dem Thema Verschlüsselung in der Cloud schon einmal auseinandergesetzt ….

Den vollständigen Text des Standpunktes finden Sie im Netzwerk Insider

NVMe für höhere I/O-Leistung

Die Speichertechnologie Non-Volatile Memory Express (NVMe) bietet im Vergleich zur weit verbreiteten SSD-Technologie (Solid State Drive) noch höhere Leistung für Input/Output (I/O). Anders als die meisten bisherigen Speichersysteme, die für die  Anbindung Schnittstellen wie SATA und SAS verwenden, wird für NVMe die Schnittstelle PCI Express genutzt. Die Treiber für NVMe sind effizienter und erlauben damit bei gleicher Prozessortechnik eine höhere I/O-Leistung als herkömmliche SSDs. Hersteller nehmen zunehmend Speicherbausteine auf NVMe-Basis in ihr Produktportfolio auf. Ein Beispiel ist der Hersteller Tegile, der bereits ein Speichersystem rein auf Basis von NVme anbietet.

Wenn der Computer „nach Hause telefoniert“

Lokale Netze ohne ein Default Gateway? Ist das möglich oder gar sinnvoll? Die Antwort: im Prinzip ja. So konnte ich vor vielen Jahren die Wirkungsweise eines „Wurms“ mittels Protokollanalayse studieren ….

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Akute Probleme erfolgreich mit kurzfristiger Arbeitsplatzverlagerung überbrücken

Kürzlich konnten tagesaktuelle Fernsehsendungen bei einem TV-Sender trotz Problemen am vorgesehenen Aufnahmeort (z.B. Rauch im Gebäude nach Brand im Keller) pünktlich stattfinden: Es wurde erfolgreich auf freie Räume eines anderen Studios ausgewichen. In einem Fall mussten 20 Personen und die gesamte Logistik zur Sendung kurzfristig „umziehen“. Erkennbare Faktoren für das erfolgreiche Gelingen sind freie Kapazitäten mit brauchbaren Grundeigenschaften in geeigneter Nähe, ausreichend mobile Arbeitsausstattung und ein souveräner Umgang des betroffenen Personals mit der Situation. So etwas kann man gezielt vorbereiten, passend zu den konkreten Arbeitsplatzsituationen. Experten aus unseren Kompetenzbereichen helfen gerne mit Know-how, Erfahrung und dem „Blick von außen“.

Informationssicherheit im Mikrokosmos von Smart Buildings

Moderne Gebäude sind in vielen Fällen längst Bestandteil des Cyber-Raums geworden, d.h. die Komponenten der Gebäudetechnik von der Heizungsanlage bis zur Beleuchtung sind vernetzt und benötigen zur Fernwartung nicht selten auch einen Internet-Zugang ….

Den vollständigen Text des Standpunktes finden Sie im Netzwerk Insider