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Unsere Gedanken rund um das Wesentliche

Co-Location als Trend

Immer mehr Unternehmen benötigen eine möglichst hohe Flexibilität beim Zugang zu öffentlichen Clouds. Nicht selten setzen sich Unternehmen zum Ziel, in Zukunft zu relativ geringen Kosten und in relativ kurzer Zeit zwischen großen Public Clouds von Amazon, Google, Microsoft und anderen Anbietern wechseln zu können. Die Verteilung der Last auf verschiedene Public Clouds ist eine weitere Anforderung von Unternehmen. Diese Ziele werden in vielen Fällen am besten erreicht, wenn die Unternehmen einen „neutralen“ Präsenzpunkt möglichst nahe den Präsenzpunkten der Public Clouds unterhalten. Geeignet hierfür sind die Standorte der Co-Location-Anbieter, in denen die führenden Public Clouds in der Regel präsent sind.

Verschlüsselung in der Cloud: Licht am Ende des Tunnels

„Eine solide Verschlüsselung der Daten ist das A und O bei der Nutzung von Cloud-basierten Diensten.“
Sollte Ihnen dieser Anfang des Artikels irgendwie bekannt vorkommen, ist es kein Wunder, denn vor ziemlich genau vier Jahren hatte ich mich im September 2013 mit dem Thema Verschlüsselung in der Cloud schon einmal auseinandergesetzt ….

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NVMe für höhere I/O-Leistung

Die Speichertechnologie Non-Volatile Memory Express (NVMe) bietet im Vergleich zur weit verbreiteten SSD-Technologie (Solid State Drive) noch höhere Leistung für Input/Output (I/O). Anders als die meisten bisherigen Speichersysteme, die für die  Anbindung Schnittstellen wie SATA und SAS verwenden, wird für NVMe die Schnittstelle PCI Express genutzt. Die Treiber für NVMe sind effizienter und erlauben damit bei gleicher Prozessortechnik eine höhere I/O-Leistung als herkömmliche SSDs. Hersteller nehmen zunehmend Speicherbausteine auf NVMe-Basis in ihr Produktportfolio auf. Ein Beispiel ist der Hersteller Tegile, der bereits ein Speichersystem rein auf Basis von NVme anbietet.

Wenn der Computer „nach Hause telefoniert“

Lokale Netze ohne ein Default Gateway? Ist das möglich oder gar sinnvoll? Die Antwort: im Prinzip ja. So konnte ich vor vielen Jahren die Wirkungsweise eines „Wurms“ mittels Protokollanalayse studieren ….

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Akute Probleme erfolgreich mit kurzfristiger Arbeitsplatzverlagerung überbrücken

Kürzlich konnten tagesaktuelle Fernsehsendungen bei einem TV-Sender trotz Problemen am vorgesehenen Aufnahmeort (z.B. Rauch im Gebäude nach Brand im Keller) pünktlich stattfinden: Es wurde erfolgreich auf freie Räume eines anderen Studios ausgewichen. In einem Fall mussten 20 Personen und die gesamte Logistik zur Sendung kurzfristig „umziehen“. Erkennbare Faktoren für das erfolgreiche Gelingen sind freie Kapazitäten mit brauchbaren Grundeigenschaften in geeigneter Nähe, ausreichend mobile Arbeitsausstattung und ein souveräner Umgang des betroffenen Personals mit der Situation. So etwas kann man gezielt vorbereiten, passend zu den konkreten Arbeitsplatzsituationen. Experten aus unseren Kompetenzbereichen helfen gerne mit Know-how, Erfahrung und dem „Blick von außen“.

Informationssicherheit im Mikrokosmos von Smart Buildings

Moderne Gebäude sind in vielen Fällen längst Bestandteil des Cyber-Raums geworden, d.h. die Komponenten der Gebäudetechnik von der Heizungsanlage bis zur Beleuchtung sind vernetzt und benötigen zur Fernwartung nicht selten auch einen Internet-Zugang ….

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VMware Cloud on AWS

VMware Cloud on AWS ist ein Service, der aus einer Zusammenarbeit von Amazon und VMware entstanden ist. Mit diesem Service kann eine Organisation eine virtualisierte Umgebung realisieren, für die physische Ressourcen in der Amazon Cloud genutzt werden. Im privaten Rechenzentrum einer Organisation kann VMware Cloud on AWS mit einer VMware-Umgebung auf der Basis physischer Ressourcen kombiniert werden. Funktionen wie zum Beispiel vMotion, mit denen ein Betreiber einer VMware-Umgebung vertraut ist, können in der Kombination aus privatem RZ und Amazon Cloud genutzt werden. Für den Service werden Bare-Metal-Ressourcen mit aktueller Technologie (zum Beispiel NVMe Storage) bei Amazon genutzt.

Das Datenkabel zum Anschluss von Endgeräten ist Geschichte! Tatsächlich?

Einige Experten empfehlen heute eine fast vollständige Verabschiedung von der traditionellen IT-Verkabelung zur Anbindung von Geräten im Tertiärbereich. Bereits Anfang des 2. Jahrtausends wurde eine Lebensdauer der anwendungsneutralen Kommunikationsverkabelung von nur noch weniger als 10 Jahren prognostiziert. Die Realität heute sieht aber anders aus: In modernen Gebäuden geht die Anzahl der kabelgebundenen Netzanschlüsse sogar nach oben. Der Grund liegt darin, dass auch die bisher „vernachlässigten“ Kommunikationstechniken wie z.B. Gebäudeleittechnik, LED-Beleuchtung über PoE oder auch dichter platzierte Access-Points zusätzliche LAN-Verbindungen benötigen. WLAN als Basis für eine hochverfügbare Gebäudeleittechnik bietet jedoch weder eine 100%ig zuverlässige Netzinfrastruktur noch sind die zu vernetzenden Geräte WLAN-tauglich. Ein Ende der Datenkabel-Ära ist also weiterhin nicht in Sicht.

Das Verständnis für die Netzwerkinfrastruktur wird unverzichtbar

Je wichtiger das Netzwerk für alle Prozesse im Unternehmen wird, desto wichtiger wird auch das grundsätzliche Verständnis für die Funktionsweise der notwendigen Infrastruktur. Es halten immer mehr neue Technologien, wie das Internet-of-Things, Smart-Building, intelligente Produktionssteuerung etc. Einzug in die IT-Infrastruktur von Unternehmen und Produktionsumgebungen. Damit wird die Netzwerkinfrastruktur unverzichtbar für weite Teile des Betriebs.

Prinzipielle Konzepte und Arbeitsweisen müssen heutzutage nicht nur von Technikern, sondern deutlich über den Betrieb des Netzwerks hinaus von weiten Teilen des Unternehmens verstanden und umgesetzt werden. In der Vergangenheit konnte man immer wieder beobachten, dass dies für viele Unternehmen eine besondere Herausforderung darstellt. Hier kann das seit mehreren Jahren von der ComConsult Akademie angebotene „Lokale Netze für Einsteiger“-Seminar wichtige Grundlagen schaffen.

Auch dieses Mal, vom 18.09. bis 22.09., bieten wir zusammen mit der ComConsult Akademie einen kompakten und intensiven Einblick in aktuelle Grundprinzipien für Aufbau und Arbeitsweise lokaler Netze. Die Seminarinhalte beginnen bei der grundlegenden physikalischen Infrastruktur auf Verkabelungsebene und enden bei der Nutzung des Netzes durch Anwendungen.

Die Speicherung auch kritischer Unternehmensdaten in der Public Cloud gewinnt zunehmend an Bedeutung

Kunden der ComConsult Beratung und Planung GmbH werden vermehrt vor die Frage gestellt ob es sinnvoll ist, Daten bei einem Public-Cloud Anbieter zu speichern. Die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl an Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, technischer Machbarkeit und natürlich von Erwägungen des Datenschutzes ab.

Die technischen Voraussetzungen für eine ausreichend leistungsfähige Übertragung von Daten in die Public Cloud wurden in den letzten Jahren geschaffen. Eine sichere Verschlüsselung (zurzeit AES 256) verhindert die unberechtigte Nutzung – wenn das Schlüsselmanagement in-house erfolgt. Wird die Kritikalität der Daten so hoch eingeschätzt, dass zumindest Teile im Unternehmen verbleiben müssen, können Appliances zur automatisierten Verteilung eingesetzt werden. Voraussetzung für dieses hybride Modell ist allerdings eine strikte Klassifizierung der Daten.

Fazit ist, dass unter den beschriebenen Voraussetzungen Dienste wie Backup- und Disaster-Recovery-as-a-Service genauso relevant werden wie Fileshares in der Public-Cloud. Im Unternehmen sollte zumindest eine Strategie entwickelt werden, wie mit dem steigenden Interesse an Public-Cloud-Speicher– sowohl von Seiten des Managements als auch der Nutzer – umzugehen ist.