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Unsere Gedanken rund um das Wesentliche

VMware Cloud on AWS

VMware Cloud on AWS ist ein Service, der aus einer Zusammenarbeit von Amazon und VMware entstanden ist. Mit diesem Service kann eine Organisation eine virtualisierte Umgebung realisieren, für die physische Ressourcen in der Amazon Cloud genutzt werden. Im privaten Rechenzentrum einer Organisation kann VMware Cloud on AWS mit einer VMware-Umgebung auf der Basis physischer Ressourcen kombiniert werden. Funktionen wie zum Beispiel vMotion, mit denen ein Betreiber einer VMware-Umgebung vertraut ist, können in der Kombination aus privatem RZ und Amazon Cloud genutzt werden. Für den Service werden Bare-Metal-Ressourcen mit aktueller Technologie (zum Beispiel NVMe Storage) bei Amazon genutzt.

Das Datenkabel zum Anschluss von Endgeräten ist Geschichte! Tatsächlich?

Einige Experten empfehlen heute eine fast vollständige Verabschiedung von der traditionellen IT-Verkabelung zur Anbindung von Geräten im Tertiärbereich. Bereits Anfang des 2. Jahrtausends wurde eine Lebensdauer der anwendungsneutralen Kommunikationsverkabelung von nur noch weniger als 10 Jahren prognostiziert. Die Realität heute sieht aber anders aus: In modernen Gebäuden geht die Anzahl der kabelgebundenen Netzanschlüsse sogar nach oben. Der Grund liegt darin, dass auch die bisher „vernachlässigten“ Kommunikationstechniken wie z.B. Gebäudeleittechnik, LED-Beleuchtung über PoE oder auch dichter platzierte Access-Points zusätzliche LAN-Verbindungen benötigen. WLAN als Basis für eine hochverfügbare Gebäudeleittechnik bietet jedoch weder eine 100%ig zuverlässige Netzinfrastruktur noch sind die zu vernetzenden Geräte WLAN-tauglich. Ein Ende der Datenkabel-Ära ist also weiterhin nicht in Sicht.

Das Verständnis für die Netzwerkinfrastruktur wird unverzichtbar

Je wichtiger das Netzwerk für alle Prozesse im Unternehmen wird, desto wichtiger wird auch das grundsätzliche Verständnis für die Funktionsweise der notwendigen Infrastruktur. Es halten immer mehr neue Technologien, wie das Internet-of-Things, Smart-Building, intelligente Produktionssteuerung etc. Einzug in die IT-Infrastruktur von Unternehmen und Produktionsumgebungen. Damit wird die Netzwerkinfrastruktur unverzichtbar für weite Teile des Betriebs.

Prinzipielle Konzepte und Arbeitsweisen müssen heutzutage nicht nur von Technikern, sondern deutlich über den Betrieb des Netzwerks hinaus von weiten Teilen des Unternehmens verstanden und umgesetzt werden. In der Vergangenheit konnte man immer wieder beobachten, dass dies für viele Unternehmen eine besondere Herausforderung darstellt. Hier kann das seit mehreren Jahren von der ComConsult Akademie angebotene „Lokale Netze für Einsteiger“-Seminar wichtige Grundlagen schaffen.

Auch dieses Mal, vom 18.09. bis 22.09., bieten wir zusammen mit der ComConsult Akademie einen kompakten und intensiven Einblick in aktuelle Grundprinzipien für Aufbau und Arbeitsweise lokaler Netze. Die Seminarinhalte beginnen bei der grundlegenden physikalischen Infrastruktur auf Verkabelungsebene und enden bei der Nutzung des Netzes durch Anwendungen.

Die Speicherung auch kritischer Unternehmensdaten in der Public Cloud gewinnt zunehmend an Bedeutung

Kunden der ComConsult Beratung und Planung GmbH werden vermehrt vor die Frage gestellt ob es sinnvoll ist, Daten bei einem Public-Cloud Anbieter zu speichern. Die Antwort auf diese Frage hängt von einer Vielzahl an Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, technischer Machbarkeit und natürlich von Erwägungen des Datenschutzes ab.

Die technischen Voraussetzungen für eine ausreichend leistungsfähige Übertragung von Daten in die Public Cloud wurden in den letzten Jahren geschaffen. Eine sichere Verschlüsselung (zurzeit AES 256) verhindert die unberechtigte Nutzung – wenn das Schlüsselmanagement in-house erfolgt. Wird die Kritikalität der Daten so hoch eingeschätzt, dass zumindest Teile im Unternehmen verbleiben müssen, können Appliances zur automatisierten Verteilung eingesetzt werden. Voraussetzung für dieses hybride Modell ist allerdings eine strikte Klassifizierung der Daten.

Fazit ist, dass unter den beschriebenen Voraussetzungen Dienste wie Backup- und Disaster-Recovery-as-a-Service genauso relevant werden wie Fileshares in der Public-Cloud. Im Unternehmen sollte zumindest eine Strategie entwickelt werden, wie mit dem steigenden Interesse an Public-Cloud-Speicher– sowohl von Seiten des Managements als auch der Nutzer – umzugehen ist.

 

 

Muss man Gebäude abschirmen?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vor einigen Jahren eine technische Richtlinie mit dem Titel „Elektromagnetische Schirmung von Gebäuden“ (BSI TR-03209) veröffentlicht ….

Den vollständigen Text des Standpunktes finden Sie im Netzwerk Insider

Neue Anforderungen an die Brandeigenschaften von Installationskabeln

Seit dem 1. Juli 2017 gelten europaweit verbindliche Vorgaben für die Herstellung von Installationskabeln. Die deutsche Kabelindustrie (ZVEI) empfiehlt eine Differenzierung der Auswahl in Abhängigkeit des Gebäudetyps und des Einsatzbereiches. Gerade bei einer Tertiärverkabelung werden häufig auch Installationskabel zur Anbindung von Access Points verwendet. Diese werden auch in Fluchtwegen installiert, was zu einer höheren geforderten Schutzklasse führt. Reichen z.B. in einer Hochschule in „normalen“ Gebäudeteilen Kabel nach Euroklasse Cca/s1/d2/a1 aus, so werden für Fluchtwege Kabel nach Euroklasse B2ca/s1/d1/a1 empfohlen. Dies führt leider derzeit zu erheblich höheren Materialpreisen.

IT-Sicherheitsgesetz und Umsetzung: BSI-Kritisverordnung – 2. Korb in Kraft getreten

Am 30.06. ist die EU-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit in Kraft getreten. Das für die Umsetzung in Deutschland wichtige IT-Sicherheitsgesetz ist ebenfalls gerade durch die Änderung der BSI-Kritisverordnung ergänzt worden: Durch den „2. Korb“ mit spezifischen Kriterien und Schwellwerten tickt nun auch für KRITIS-Unternehmen der Sektoren Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen sowie Transport und Verkehr die Uhr: KRITIS-Unternehmen müssen Maßnahmen entsprechend „Stand der Technik“ nachweisen, wobei z.B. interne oder externe Audits als Nachweis zulässig sind. Würde Ihr Unternehmen ein solches Audit bestehen können? Experten der ComConsult-Competence-Center helfen gerne bei Prüfung und ggf. notwendigen Verbesserungen.

Kundenspezifische UC-Integration wird endlich handhabbar

Im Zuge der Digitalisierung ändert sich die Rolle der ICT grundlegend. Die Verknüpfung von IT- und Kommunikationsprozessen ist nicht mehr ein reiner Kostenfaktor, sondern wird zur Grundlage der Wertschöpfungsprozesse moderner Unternehmen.
Bisherige Hinderungsgründe für hochintegrierte Lösungen waren ein hoher Integrationsaufwand (Kosten!) und eine lange Time-to-Market (Agilität!). Moderne Entwicklungsplattformen wie z.B. Breeze und Tropo integrieren Kommunikationsprozesse mit den Geschäftsapplikationen bei minimalem Integrationsaufwand.
Nicht nur die Hersteller selbst bzw. deren Integrations-Partner können nun kundenspezifische Anpassungen vornehmen, auch Thirdparty-Entwickler und sogar die Kunden selbst können über gut dokumentierte und anwenderfreundliche Schnittstellen ihre spezifischen Anwendungsfälle implementieren. Grafische Editoren und standardisierte Entwicklungswerkzeuge senken die Time-to-Market und die damit verbundenen Kosten.
Erfahren auch Sie, wie Sie Ihr Geschäftsmodell mit modernen Kommunikationslösungen auf die nächste Ebene heben. Das Competence Center „Kommunikationslösungen“ der ComConsult Beratung und Planung GmbH berät Sie gerne zu diesem Thema. Sprechen Sie uns an!

Sommerfest der Informatik 2017

Besuchen Sie uns am 23. Juni 2017 ab 12:00 Uhr an unserem Stand beim Sommerfest der Informatik im Foyer des Informatikzentrums in der Ahornstraße.

RZ-Georedundanz wird erschwinglich

Mit dem immer dichter werdenden Netz von bereitgestellten Rechenzentrums-Standorten wird RZ-Georedundanz erschwinglich. Zu den Anbietern von RZ-Flächen gehören Stadtwerke, Investoren im Immobilienmarkt und auf die Vermietung von RZ-Infrastrukturen spezialisierte Firmen wie Equinix, IBM und HP. Die Nutzung solcher Angebote ist mit mehreren Vorteilen verbunden. Viele Public-Cloud-Ressourcen sind in denselben Räumlichkeiten erreichbar. Zudem bieten solche RZ-Standorte einen performanten Anschluss an Glasfasernetze, sodass sowohl die Kopplung zu anderen RZs als auch Anschlüsse an WAN und Internet zu besseren Konditionen möglich sind.