Thema: "data center"

Blogbeitrag: Verteilter Storage erhält Einzug in reguläre Rechenzentren

Verteilte Dateisysteme, einst eine Nischenlösung für High-Performance Systeme und Supercomputer, finden immer häufiger auch im „normalen“ Rechenzentrum Anwendung. Durch die hohe Leistung moderner CPUs können die ursprünglich als rechenintensiv geltenden Aufgaben eines verteilten Dateisystems als Bestandteil einer Virtualisierungslösung implementiert werden. Das Spektrum der Anbieter geht hierbei von Herstellern hochintegrierter Systeme wie Nutanix (NDFS) über die Entwickler von Hypervisoren (VMWare vSAN) bis hin zu Drittfirmen, die Lösungen mit erweiterten Funktionen entwickeln (z.B. DataCore). Diese Systeme erreichen eine extrem hohe Leistung durch eine breite Verteilung der Daten über alle beteiligten Systeme. Dabei können Kapazitäten und Übertragungsraten erreicht werden, die ein typisches SAN übertreffen. Die Datensicherheit wird dabei durch RAID-Mechanismen auf Blockebene sichergestellt. Durch den Wegfall von dedizierten SANs und Storage-Controllern kann diese Lösung zu signifikanten Ersparnissen führen.

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Blogbeitrag: 100Gigabit Ethernet wird erschwinglich

Die Preise für 100Gigabit Ethernet sind in den letzten Jahren auf ein Niveau gesunken, das die Implementierung von 100Gigabit Ethernet in einer steigenden Zahl von Rechenzentren erschwinglich macht. Zum Beispiel beträgt der Listenpreis eines 36-Port-Moduls für Cisco Nexus 9500 unter 36.000 US-Dollar. Auch wenn der Listenpreis eines Cisco-Transceivers des Typs QSFP-100G-SR4 weiterhin knapp 2.000 US-Dollar beträgt, lassen immer mehr Hersteller den Einsatz von Transceivern anderer Hersteller zu. Der Markpreis eines solchen Transceivers ist auf unter 250 € gesunken. Ein Transceiver für 100GBase-LR4 mit 10 km Reichweite wird für weniger als 2.000 € und ein Transceiver für 100GBase-ER4 mit 40 km Reichweite für ca. 5.200 € angeboten.

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Blogbeitrag: Co-Location als Trend

Immer mehr Unternehmen benötigen eine möglichst hohe Flexibilität beim Zugang zu öffentlichen Clouds. Nicht selten setzen sich Unternehmen zum Ziel, in Zukunft zu relativ geringen Kosten und in relativ kurzer Zeit zwischen großen Public Clouds von Amazon, Google, Microsoft und anderen Anbietern wechseln zu können. Die Verteilung der Last auf verschiedene Public Clouds ist eine weitere Anforderung von Unternehmen. Diese Ziele werden in vielen Fällen am besten erreicht, wenn die Unternehmen einen „neutralen“ Präsenzpunkt möglichst nahe den Präsenzpunkten der Public Clouds unterhalten. Geeignet hierfür sind die Standorte der Co-Location-Anbieter, in denen die führenden Public Clouds in der Regel präsent sind.

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