Thema: "rechenzentrum"

Blogbeitrag: Gehört die Zukunft der OM5-Faser?

Bei neuen Fasertypen war es in der Vergangenheit immer so, dass sich rasant schnell eine Marktforderung danach angeschlossen hat, ob notwendig oder nicht (Beispiel OM4). Tatsächlich, der Schwenk brachte Vorteile mit sich, ausgedrückt in größeren Längen sowohl für neue als auch für ältere Übertragungsverfahren. Wird auch die OM5 diesen Mehrwert fortsetzen? Bei den bereits standardisierten Übertragungstechniken ist weder eine größere Länge möglich, noch kann auf den Einsatz von MPO-Technik verzichtet werden. Gerade letzteres stellt für viele doch wegen der hohen Komplexität eine große Hemmschwelle dar. Bei neuen Übertragungstechniken wird die OM5 den Einsatz von MPO vermutlich weiter hinausschieben können, da sie durch Nutzung von mehreren Wellenlängen besser zur Parallelübertragung der Signale geeignet ist. Ein möglicher Vorteil bei der Planung und Nutzung der Verkabelung im RZ. Aber als Backbone-Medium wird die OM5 keine Verbesserung im Vergleich zur OM4 sein, hier ist der Singlemodefaser den Vorzug zu geben.

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Blogbeitrag: 100Gigabit Ethernet wird erschwinglich

Die Preise für 100Gigabit Ethernet sind in den letzten Jahren auf ein Niveau gesunken, das die Implementierung von 100Gigabit Ethernet in einer steigenden Zahl von Rechenzentren erschwinglich macht. Zum Beispiel beträgt der Listenpreis eines 36-Port-Moduls für Cisco Nexus 9500 unter 36.000 US-Dollar. Auch wenn der Listenpreis eines Cisco-Transceivers des Typs QSFP-100G-SR4 weiterhin knapp 2.000 US-Dollar beträgt, lassen immer mehr Hersteller den Einsatz von Transceivern anderer Hersteller zu. Der Markpreis eines solchen Transceivers ist auf unter 250 € gesunken. Ein Transceiver für 100GBase-LR4 mit 10 km Reichweite wird für weniger als 2.000 € und ein Transceiver für 100GBase-ER4 mit 40 km Reichweite für ca. 5.200 € angeboten.

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Blogbeitrag: Co-Location als Trend

Immer mehr Unternehmen benötigen eine möglichst hohe Flexibilität beim Zugang zu öffentlichen Clouds. Nicht selten setzen sich Unternehmen zum Ziel, in Zukunft zu relativ geringen Kosten und in relativ kurzer Zeit zwischen großen Public Clouds von Amazon, Google, Microsoft und anderen Anbietern wechseln zu können. Die Verteilung der Last auf verschiedene Public Clouds ist eine weitere Anforderung von Unternehmen. Diese Ziele werden in vielen Fällen am besten erreicht, wenn die Unternehmen einen „neutralen“ Präsenzpunkt möglichst nahe den Präsenzpunkten der Public Clouds unterhalten. Geeignet hierfür sind die Standorte der Co-Location-Anbieter, in denen die führenden Public Clouds in der Regel präsent sind.

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