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kell2022 web

Der Consolidation Point bei Datenverkabelungen mit hohem Anspruch an Flexibilität

03.02.2026 / Hartmut Kell

Ein Sammelpunkt (SP) bzw. Consolidation Point stellt einen Verteilerpunkt dar, der keine aktiven Komponenten enthält, sondern lediglich Buchsen, die die dauerhaft festinstallierten Tertiärkabel (normativ „Stammkabel“ genannt) abschließen. In diese Buchsen werden Stecker gesteckt, die an leicht verlegbare Kabel (Sammelpunktschnur) angeschlossen sind. Diese Kabel führen zu einer Anschlussdose bzw. der darin befindlichen Anschlussbuchse (Teilnehmeranschlusseinheit, TA). Die Sammelpunktschnur besteht aus ähnlichem Material wie normale Anschlussschnüre: als Kabel wird ein leicht verlegbares AWG26 verwendet, mit Steckerabschluss für den SP und einem Buchsenabschluss für die Dose.

Teilelement Sammelpunkt nach EN 50173

Abbildung 1: Teilelement Sammelpunkt nach EN 50173

Achtung, das macht deutlich, dass sich der SP von einem Bodentank unterscheidet. Von diesem geht eine Anschlussschnur (Hinweis: „Schnur“ ist der normkonforme Begriff) mit beidseitigem Stecker aus, welche direkt in das Endgerät oder den SP gesteckt wird. Diese im Boden eingebaute Komponente ist normativ kein Sammelpunkt oder Consolidation Point, sondern eher eine „Vielfachdose“.

Für den Nutzer sind SPe „unsichtbare“ Teile der IT-Verkabelung, die im Regelfall für den Betrieb nicht zugänglich sein müssen (anders als der Bodentank); erst bei größeren Umzügen mit Veränderungen der benötigten Dosen bzw. RJ45-Buchsen am Arbeitsplatz ist eine Zugänglichkeit erforderlich.

In einem beispielhaften 2-Personen-Büro mit einem eingerichteten Arbeitsplatz würde man z.B. den SP wie nachfolgend dargestellt platzieren, um dann mit der Sammelpunktschnur über die gelb markierte Stelle in den Tisch zu gelangen. Das Planungsraster hat in diesem Projekt einen zweiten SP im Büro vorgesehen, der nicht zwangsläufig auch genutzt werden muss:

Detaildarstellung Lage und Anschlussprinzip Sammelpunkt

Abbildung 2: Detaildarstellung Lage und Anschlussprinzip Sammelpunkt

Der Nutzen des SPe nach der Erstinstallation wird anhand der beiden nachfolgenden Abbildungen ersichtlich, die eine Beispiel-Etage mit Standardbüros links und rechts neben einem Flur zeigen. Der Flur besitzt einen leicht zu öffnenden Doppelboden, und im Bürobereich steht ein Hohlraumboden oder Doppelboden zur Verfügung. Beide sind wesentliche und notwendige Rahmenbedingungen für den effektiven Einsatz von SPe. Die jeweils unten dargestellte Etage jedes Doppelbildes zeigt die Arbeitsplatzbelegung und damit zusammenhängende Verkabelung zum Einzug der Etage, das darüberliegende Bild dagegen die Arbeitsplätze z.B. nach einem später erfolgten Abteilungs- oder Mieterwechsel inklusive einer Änderung der Raumaufteilungen und Größen.

In einer Installation nach Abbildung 5 würde diese Änderung zwangsläufig eine Nachverkabelung für den gesamten Bereich zwischen dem im Bild nicht dargestellten Etagenverteiler und den Büros notwendig machen. Um die neue Anzahl von 88 Twisted-Pair-Leitungen bereitzustellen, müssten 8 Strecken über größere Distanzen nachgezogen werden. In dem Fall wäre mit umfangreichen Öffnungen der Kabelwege über eine größere Strecke wie auch Brandschotts o. Ä. zu rechnen.

Detaildarstellung Lage und Anschlussprinzip Sammelpunkt2

Abbildung 3: Detaildarstellung Lage und Anschlussprinzip Sammelpunkt

Bei Abbildung 6 dagegen wurden „vorsorglich“ SPe im Doppelboden des Flurs montiert, die sich nicht an der ersten Raumplanung orientierten, sondern an der potenziell möglichen Anzahl von Arbeitsplätzen pro Flächeneinheit (Positionierung der SP in einem vorher zu bestimmenden Raster). Dazu wurden diese mit insgesamt 96 Stammkabeln versorgt, also 16 mehr als beim Erstausbau der Variante aus Abbildung 5.  Beim Ersteinzug wurde nur ein Teil der in den SP bereitgestellten Ports beschaltet. Nach dem Umzug wurde diese Beschaltung geändert, und es mussten nur die Sammelpunktschnüre umverlegt oder neuverlegt werden, was deutlich geringere Installationsarbeiten notwendig machte. Insbesondere „unangenehme“ Maßnahmen wie Öffnen/Schließen von Brandschotts können vermieden werden. Deutlich wird auch, dass es bei der Variante mit den SPe nicht zu einer Kostenersparnis kommt (96 Leitungen im Vergleich zu 88 Leitungen), es wird „nur“ ein Vorteil in puncto Flexibilität und Betriebsfreundlichkeit erzielt, der aber Umzugskosten – gerade bei häufigen Umzügen – reduzieren kann.

Die Nutzung bzw. Planung dieses Elementes ist in der Verkabelungsnorm EN 50173-2 beschrieben. Folgende wichtige Regeln müssen berücksichtigt werden:

Beispiel eines Bodenauslasspunktes

Abbildung 4: Beispiel eines Bodenauslasspunktes

  • Der Sammelpunkt muss so angeordnet werden, dass jede Arbeitsplatzgruppe wenigstens von einem Sammelpunkt versorgt wird.
  • Der Sammelpunkt sollte höchstens zwölf Arbeitsplätze versorgen.
  • Ein Sammelpunkt sollte an dauerhaft zugänglichen Orten wie Deckenaussparungen und Unterflurböden platziert werden.
  • Bei symmetrischer Kupferverkabelung sollte der Einfluss mehrfacher, eng benachbarter Verbindungen auf die Leistungsfähigkeit der Übertragung bereits bei der Planung der Kabellängen zwischen dem Etagenverteiler und dem Sammelpunkt in Betracht gezogen werden.
  • Für einen Sammelpunkt gibt es Anforderungen an die Kennzeichnung und Dokumentation; ein Sammelpunkt muss Bestandteil des Kabelanlagenverwaltungssystems sein.

Wichtig ist das Verständnis der Längenverkürzung, denn die berühmten 100m gelten für ein festinstalliertes Kabel mit 90m Stammkabel in sehr guter Qualität plus max. 10m Patchkabel in geringerer Qualität. In Deutschland wird typischerweise AWG22 oder AWG23 für das Stammkabel verwendet. Die Verwendung des Typs AWG26 bei der Sammelpunktschnur (Grund: leichter verlegbar) erhöht den Längenanteil des schlechteren Kabels. Das kann ggf. zu Längenreduzierungen führen, die von den Längen des Stammkabels und der Sammelpunktschnur abhängen. In der EN 50173-2 gibt es dazu eine spezielle Tabelle „Gleichungen für horizontale Übertragungsstrecken“, mit der man diese Längen ermitteln kann.

Wenn man es richtig machen will, dann lassen sich die SPe auch gut in ein Schirmungs- bzw. Erdungskonzept einbinden. Wenn die SPe selbst geerdeten werden, sind alle Twisted-Pair-Strecken bereits installationstechnisch an beiden Enden geerdet. Das ist bei „normalen“ Installationen nicht der Fall.

Projektbeispiel- Tertiärverkabelung klassisch ohne Sammelpunkt

Abbildung 5: Projektbeispiel, Tertiärverkabelung klassisch ohne Sammelpunkt

Dieses zunächst sehr ansprechende Sammelpunkt-Prinzip wird gerne von Bauherren eines Gebäudes eingesetzt, welche die Büroflächen nicht selbst nutzen, sondern vermieten. Der „Vermieter“ stellt die gesamte Infrastruktur bis inklusive des SPs zur Verfügung. Die Sammelpunktschnur inkl. der Dosen mit den Anschlüssen sind dann vom Mieter beizusteuern. Leider zeigen die Erfahrungen, dass der Mieter nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen mit dieser grundsätzlich durchaus sinnvollen Technik „glücklich“ wird:

  • Der Mieter muss sich frühzeitig Gedanken machen, wie sich Umzüge auf die Nutzbarkeit der vom Vermieter bereitgestellten Verkabelung auswirken. Nicht selten gehen die Nachverkabelungen zulasten des Mieters. Beispielsweise werden häufig vor Einzug der Räumlichkeiten Bereiche mit niedriger Anzahl von Arbeitsplätzen – beispielsweise in Besprechungsräumen – mit wenigen oder gar keinen SPe ausgestattet. Bei Nutzung dieser Besprechungsräume als Büros fehlen dann bei falscher Planung die SPe.
  • Es muss ein geeignetes Raster festgelegt werden, wie die SPe verteilt werden – Beispiele aus einem Projekt siehe Abbildung 8.
  • Es muss eine gute Zugänglichkeit des Bodens mit den SPe sichergestellt sein. Dabei müssen die Bodenbeläge auf dem Doppelboden wie Teppich o. Ä. sehr hochwertig sein, sonst wird ein häufiges Öffnen des Bodens optische Spuren hinterlassen.

    Projektbeispiel- Tertiärverkabelung mit Sammelpunkt

    Abbildung 6: Projektbeispiel, Tertiärverkabelung mit Sammelpunkt

  • In den Büros sollte sich ein Doppelboden bestehend aus zu öffnenden Doppelbodenplatten befinden, doch wird meistens aus Kostengründen ein Hohlraumboden vorgesehen. Dieser unterscheidet sich vom Doppelboden primär darin, dass er nicht zu öffnen ist. Demzufolge müssen bei Änderungen der Möblierung, wie z.B. im Falle von Umzügen, neue Löcher in den Boden gebohrt werden, was bei hoher Umzugsrate zu sehr merkwürdigen „Bodenperforierungen“ führen kann. Bei einem Doppelboden mit wechselbaren Bodenplatten kann man die Platte mit dem Loch tauschen.
  • Bei der Planung der Anzahl und Lage von SPen ist die Festlegung der Reichweite des SPs zwischen SP und Anschlussdose bzw. Medienleiste von großer Bedeutung. In jedem Bereich der Etage müssen die SPe so geplant werden, dass die denkbaren IT-Arbeitsplätze innerhalb dieser Entfernung erreichbar sind. Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Verlegung der Sammelpunktschnur zwischen SP und TA in der Regel nicht auf dem kürzesten Wege erfolgt, sondern auf einem im Installationsbereich üblichen orthogonalen Weg.
  • Es sollte frühzeitig überlegt werden, wie diese Verkabelung einzumessen ist: nur die Strecke zwischen Rangierfeld und Sammelpunkt oder mit der Sammelpunktschnur? Wer ist verantwortlich bei fehlerhaften Gesamtstrecken, wenn diese Strecken von unterschiedlichen Firmen verlegt werden?

    Projektbeispiel- Erdung eines SPe

    Abbildung 7: Projektbeispiel, Erdung eines SPe

Fazit

SPe oder Consolidation Points können bei korrekter Planung der Datenverkabelung Veränderungen der Büroausstattung deutlich vereinfachen und Nachverkabelungen minimieren. Insbesondere wenn Flächen mit einer hochwertigen, flexibel anpassbaren Datenverkabelung vermietet werden sollen, sollte dieses Verkabelungselement unbedingt berücksichtigt werden.

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