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reisgys

Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur – Einblicke in die Projektleiterrolle

02.02.26 / mit Walter Reisgys sprach Christiane Zweipfennig

aus dem Netzwerk Insider Februar 2026

Große Digitalisierungsprojekte sind geprägt von komplexen Strukturen, vielfältigen Beteiligten und hohen organisatorischen Anforderungen. Besonders bei der Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur treffen technische, administrative und organisatorische Fragestellungen aufeinander. Der Projektleiter nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Er führt Mitarbeitende aus unterschiedlichen Gewerken zusammen, koordiniert Schnittstellen und sorgt dafür, dass Zusammenarbeit, Kommunikation und Umsetzung trotz heterogener Rahmenbedingungen gelingen.

Walter Reisgys hat Informationstechnik an der Hochschule Mannheim studiert und sich während seiner beruflichen Laufbahn schwerpunktmäßig mit den Themen Videosicherheit, Medientechnik und IT-Infrastruktur beschäftigt. Vor zwei Jahren kam er zu ComConsult und hat im Oktober 2025 die Projektleitung für die Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur innerhalb eines großen Digitalisierungsprojektes übernommen, wovon er in diesem Interview berichtet.

Was beinhaltet das Projekt zusammengefasst?

Das Digitalisierungsprojekt unseres Auftraggebers umfasst mehrere große Themenbereiche, angefangen von der Einführung eines neues ERP-Systems bis zur Umsetzung operativer IT-Sicherheit. Wir von ComConsult sind mit dem Projektmanagement des Projektes Erneuerung der Netzwerkinfrastruktur beauftragt worden. Wir haben beim Kunden eine technische Infrastruktur vorgefunden, die es zu überarbeiten und ergänzen gilt. Im Campus gibt es über 11.000 Geräte, die in das neue Campusnetzwerk zu integrieren sind.

Das Projekt besteht aus vier Teilprojekten: dem Aufbau des Campusnetzwerks, dem Aufbau einer WLAN-Infrastruktur, der Migration des Rechenzentrums und der Netzwerksegmentierung. Für alle vier Teilprojekte verantwortet ComConsult die Gesamtprojektleitung, beim Campusnetzwerk auch die Teilprojektleitung.

Wie war die Ausgangslage beim Teilprojekt Campusnetzwerk? Was sind die Ziele und eure Aufgaben?

Wir mussten von Grund auf starten. Vor dem Hintergrund, dass in den kommenden zwei Jahren eine umfassende Überarbeitung geplant ist, ist die Bestandsaufnahme von zentraler Bedeutung, um einen Überblick über den vorgefundenen Ist-Zustand zu erhalten. Verteilerräume sind die Schaltzentralen des Netzwerks. Deshalb ist es wichtig, festzuhalten, welche Verteilerräume derzeit existieren und deren Ist-Zustand festzuhalten. Dabei muss geklärt werden, wie groß die Räume sind, wie tief 19-Zoll-Racks sein müssen, ob ausreichend Platz vorhanden ist und wie die Klimatisierung und Stromzuführung zukünftig gestaltet werden.

Wie läuft das WLAN-Teilprojekt?

Das WLAN-Projekt verläuft insgesamt sehr gut und befindet sich weitgehend im vorgesehenen Zeitrahmen. An der Umsetzung sind erfahrene und fachlich kompetente Dienstleister beteiligt, und es liegt für die aktuellen Bauabschnitte eine detaillierte sowie abgestimmte Planung für die Umsetzung vor Ort vor.

Die Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb. Dabei wird das sogenannte Rochade-Modell angewendet: Abteilungen ziehen vorübergehend in andere, aktuell nicht genutzte Bereiche oder Geschosse um, sodass die jeweiligen Räume für die notwendigen technischen und baulichen Maßnahmen zur Verfügung stehen. In diesen Phasen werden die WLAN-Installationen durchgeführt. Hierbei wird in jedem Raum ein Access Point installiert, der über strukturierte Verkabelung mittels Power over Ethernet (PoE) angebunden ist. Die Anbindung erfolgt über Etagenverteiler. Für diese Arbeiten ist es erforderlich, dass die Räume vollständig frei sind.

Die jeweiligen Maßnahmen erfolgen in klar definierten Zeitfenstern von in der Regel zwei bis vier Wochen. Während dieser Zeit reduzieren die betroffenen Abteilungen ihre Belegung auf etwa 50 bis 60 Prozent oder verlegen ziehen vollständig in andere Beriche um.

Diese Zeiträume werden zusätzlich genutzt, um weitere bauliche Maßnahmen durchzuführen, beispielsweise Renovierungsarbeiten, Malerarbeiten etc.

Wie sieht das Konzept für die Rechenzentrumsmigration aus?

Heute ist es oft üblich, Rechenzentren in Container auszulagern. Dabei kommen handelsübliche Transportcontainer zum Einsatz, da deren Abmessungen sich gut dafür eignen. Diese Container werden im Inneren vollständig ausgebaut und mit Klimatechnik, USV-Anlagen sowie 19-Zoll-Racks ausgestattet. Man verlässt sich nicht auf ein einzelnes Rechenzentrum, sondern betreibt mindestens zwei Standorte. Die Infrastruktur ist dabei konsequent redundant ausgelegt. Diese neuen Container-Rechenzentren wurden auf ein externes Gelände ausgelagert.

Welche Arbeiten stehen zum Thema Netzwerksegmentierung an?

Ein weiterer zentraler Bereich ist die Netzwerksegmentierung. Dabei wird das Datennetz logisch in getrennte Bereiche unterteilt, vergleichbar mit verschiedenen Fahrspuren auf einer Autobahn. So existieren beispielsweise separate Netzsegmente für besonders schützenswerte Daten. Diese klare Trennung dient vor allem der Sicherheit und der Kontrolle.

Im Falle eines Sicherheitsvorfalls, etwa eines Cyberangriffs, muss dadurch nicht das gesamte Netzwerk abgeschaltet werden. Stattdessen kann gezielt nur der betroffene Netzbereich isoliert werden. Zur Absicherung sind in allen Segmenten entsprechende Firewalls vorgeschaltet, was ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts ist.

Um die Vielzahl an Netzwerkgeräten effizient verwalten zu können, ist eine Umstellung auf DHCP erforderlich. Diese Migration ist mit erheblichem organisatorischem und technischem Aufwand verbunden, da sämtliche Geräte vor Ort umgestellt werden müssen. Eine Remote-Umstellung ist hierbei nicht möglich. Für jede Abteilung müssen Termine koordiniert werden, bei denen ein Techniker die Umstellung direkt vor Ort vornimmt.

Insgesamt betrifft diese Maßnahme rund 11.000 Geräte. Erst nachdem die Geräte DHCP nutzen, können sie zentral und per Fernadministration verwaltet werden. In einem weiteren Schritt wird dann die eigentliche Netzwerksegmentierung umgesetzt, einschließlich der entsprechenden Konfiguration der Switches.

Welche Rolle nimmst Du als Gesamtprojektleiter des Gewerkes Netzwerkinfrastruktur ein?

In meiner Rolle als Gesamtprojektleiter des Gewerks Netzwerkinfrastruktur bin ich für die übergeordnete Steuerung und Koordination aller vier Teilgewerke verantwortlich. Der Schwerpunkt liegt auf dem Management der beteiligten Projektteams, der Abstimmung der Schnittstellen sowie der Sicherstellung eines konsistenten Projektfortschritts.

Zu Beginn der Tätigkeit gab es kein formales Handbuch oder eine klar definierte Aufgabenbeschreibung. Die Rolle hat sich vielmehr im laufenden Projekt entwickelt, insbesondere durch die regelmäßigen wöchentlichen Terminbesprechungen. In diesen Meetings berichten die Verantwortlichen der einzelnen Teilgewerke über den aktuellen Stand, die in der vergangenen Woche umgesetzten Maßnahmen sowie über anstehende Aufgaben. Themen sind dabei unter anderem die Netzwerksegmentierung, die Umstellung von Geräten, der Fortschritt im WLAN-Bereich sowie weitere infrastrukturelle Anpassungen.

Gerade in der Anfangsphase stellte diese Arbeitsweise eine große Herausforderung dar, da viele Beteiligte eingebunden und die fachlichen Voraussetzungen innerhalb der Projektteams sehr unterschiedlich ausgeprägt sind. Neben den gemeinsamen Terminen finden zusätzlich separate Abstimmungen mit mir und den jeweiligen Projektleitern der Teilgewerke statt, in denen detailliert über Fortschritte, Risiken und notwendige Entscheidungen berichtet wird.

Die operative Dokumentation der Projektstände liegt grundsätzlich in der Verantwortung der jeweiligen Teilprojektleiter. Meine Aufgabe besteht darin, den Gesamtüberblick zu wahren, Abhängigkeiten zu erkennen und bei Bedarf steuernd einzugreifen. Zur Unterstützung der Projektsteuerung wird ein Ticketsystem eingesetzt. In diesem System werden relevante Informationen, Protokolle und aktuelle Entwicklungen festgehalten, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Projekt sicherzustellen.

Vor Kurzem habe ich zusammen mit meinem Kollegen Dr. Moayeri einen eintägigen Workshop vor Ort beim Kunden durchgeführt. Ziel war es, die Schnittstellen zwischen den vier Teilgewerken klar zu definieren und bestehende Unklarheiten zu beseitigen. Der Workshop war inhaltlich gut vorbereitet und wurde unmittelbar im Anschluss durch ein Protokoll sowie eine strukturierte To-do-Liste ergänzt, in der Verantwortlichkeiten und nächste Schritte eindeutig festgelegt wurden. Zuvor kam es wiederholt zu Verzögerungen, da Aufgaben zwischen den Teilgewerken nicht eindeutig geregelt waren. Durch die gemeinsame Erarbeitung klarer Zuständigkeiten konnte dieses Thema nachhaltig adressiert werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt meiner Rolle besteht darin, relevante interne Bereiche miteinander zu vernetzen. Im Rahmen des Projekts ist eine enge Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen Bau und Technik zwingend erforderlich, da bauliche Vorleistungen, wie beispielsweise Umbauten oder infrastrukturelle Anpassungen, Voraussetzung für die Umsetzung der IT-Maßnahmen sind. Ein erheblicher Teil meiner Arbeit besteht daher darin, diese Bereiche zusammenzuführen und eine konstruktive, lösungsorientierte Zusammenarbeit sicherzustellen.

Welche Aufgaben hast Du bei Vergabeverfahren?

Ich betreue die technische Seite von Vergabeverfahren: Formulierung von Leistungsbeschreibungen, Bewertung von Angeboten und Erstellung von Vorschlägen für die Auftragsvergabe.

Ich übernehme die Rolle des technischen Vertreters und fungiere als Schnittstelle zwischen den Fachabteilungen, Verwaltung, Juristen und externen Partnern.

Wie sieht ein typischer Tag im Leben für Dich als Projektleiter aus?

Ich arbeite ca. drei Tage in der Woche vor Ort. Ich besitze einen eigenen Arbeitsplatz und habe täglich ein bis zwei Jour fixes mit verschiedenen Teams.

Der Arbeitsalltag ist darüber hinaus nur eingeschränkt planbar, da neben laufenden Aufgaben regelmäßig kurzfristige und ungeplante Themen auftreten, die eine unmittelbare Bearbeitung erfordern. Feste Tages- oder Wochenpläne lassen sich daher nur bedingt einhalten.

Was sind für Dich die Höhen und Tiefen im Projektablauf?

Herausfordernd ist die Zusammenarbeit mit Kollegen vor Ort, die neben ihren Projektarbeiten weitere Aufgaben im täglichen IT-Support ausführen.

Die positiven Aspekte im Projektverlauf erlebe ich vor allem dann, wenn sich in der Zusammenarbeit mit den Beteiligten spürbare Projektfortschritte einstellen.

Was ist dein persönliches Fazit?

Ich bringe mich in dieses Projekt mit viel Freude, großer Motivation und Engagement ein. Besonders liegt mir die Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen sowie das Zusammenführen verschiedener Beteiligter. Darüber hinaus entspricht die Rolle als Projektleiter meinen Stärken, da sie mir ermöglicht, Menschen gezielt anzusprechen, zu motivieren und gemeinsam auf ein Ziel auszurichten.

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