DNS: Design und Betrieb für OnPrem und Cloud

BESCHREIBUNG

Dieser Kurs zeigt anhand realer Projekte, wie die einzelnen Komponenten des DNS zu einem redundanten, sicheren und skalierbaren Gesamtkonzept zusammengeführt werden und welche zentrale Rolle das DNS bei der Integration von Cloud-Diensten spielt.

Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars ist die Nutzung von DNS-Diensten der Cloud-Provider. Es wird gezeigt, welche Funktionen diese Dienste bieten, um ein hochverfügbares, performantes, weltweites DNS-Design zu entwerfen. Ferner wird erläutert, wie die Cloud Services der Provider mit deren DNS interagieren.

Ein Überblick über die am Markt verfügbaren IPAM- und DDI-Tools runden das Seminar ab.

Damit ist das Seminar ein absolutes Muss für jeden Planer und Betreiber von IT-Infrastrukturen. Denn DNS ist der meist unterschätzte Teil der IT-Infrastruktur, ohne ihn geht fast gar nichts in der Welt der Netze und der Kommunikation. Wie man ein hochverfügbares, leistungsfähiges und zuverlässiges DNS aufbaut und betreibt, wird in diesem Seminar vermittelt.

Warum Sie diese Schulung besuchen sollten:

DNS spielt eine immer bedeutendere Rolle in der modernen IT. Neben der klassischen Namensauflösung für interne und externe Systeme etabliert sich DNS auch als wichtiger Baustein dynamischer DevOps-Architekturen. So basiert Software zunehmend auf Microservices. Die direkte Adressierung über fest konfigurierte IP-Adressen der Kommunikationspartner ist nicht mehr zeitgemäß: Microservices werden verschoben, neu gestartet oder repliziert. Anstelle der IP-Adressen sind deshalb die DNS-Namen getreten.

Auch in der Public und Hybrid Cloud spielt das DNS eine zentrale Rolle. Da wäre zum einen die Erreichbarkeit der in der Cloud angebotenen Dienste. Die Cloud-Provider bieten mit ihren DNS-Angeboten Funktionen, die über das Standard-DNS hinausgehen: Geolokalisierung, latenzbasiertes Routing, Fehlertoleranz, etc. Was ist davon zu halten und in welchen Fällen lohnt sich der Einsatz?

Die zentrale Stellung des DNS gebietet es, den Betrieb sicherzustellen. Dazu gehört neben der Absicherung gegen Angriffe auch die Redundanz im Betrieb. Welche Möglichkeiten gibt es und wie sind diese zu bewerten?

Abgerundet wird dieser Kurs durch Projekterfahrungen und einen Vergleich gängiger Tools.

TERMINE 2026

02.07.2026 online
24.11.2026 online

TERMINE 2027

23.02.2027 online
29.06.2027 online
18.11.2027 online

PREIS

1.090,- €

ORGANISATORISCHES

Beginn 9:30 Uhr
Ende 17:00 Uhr

Schulungsdauer 5,5 Stunden

LEISTUNGEN

  • alle Vortragspräsentationen als PDF-Datei zum Download
  • eine digitale Teilnahmebescheinigung

INHALTE

DNS für hochverfügbare und performante Cloud-Anwendungen

  • Cloud-Strukturen mit Einfluss auf DNS: Geografien, Regionen etc.
  • Auswirkung von DNS-Antwortzeiten auf Performance von Applikationen
  • DNS in Hybrid-Cloud-Szenarien: Integration von Cloud-Netzen in die lokale DNS-Infrastruktur
  • DNS as a Service: Nutzung von Cloud-Diensten für leistungsfähigen und sicheren DNS-Dienst
  • DNS-Firewall und Abwehr von DDoS gegen DNS
  • Nutzung von DNS für Load Balancing
  • Geolokalisierung von Anwendungen mittels DNS
  • Latenzbasiertes Routing
  • Anwendungsperformance durch DNS-Anycast
  • Funktionsprüfungen anderer Systeme durch das DNS für Failover
  • DNS für Microsoft 365

Elemente für eine sichere und redundante DNS-Architektur

  • Parenting und Delegation
  • DNS und Active Directory
  • Windows DNS Service
  • DNS Resolution unter Windows
  • DNS Views
  • Split DNS
  • Multicast DNS
  • DNS-Sicherheit
  • Hidden Primary
  • Internal Root
  • Forwarder
  • Trennung Zonen-Server von rekursiven Nameservern
  • Standortübergreifendes DNS-Design
  • Nutzung von DNS für E-Mail-Sicherheit

IPAM- und DDI-Tools

  • DDI: Definition
  • DDI-Beispielprodukte
  • DNS-Funktionen von DDI-Lösungen
  • DHCP-Funktionen von DDI-Lösungen
  • DDI und Active Directory
  • Nutzung von DDI-Appliances für weitere zentrale Dienste (Zeitserver, Inventory, Bootserver)
  • DDI-Hochverfügbarkeit
  • Sicherheitsfunktionen
  • Management-Funktionen
  • IPv6-Unterstützung
  • Dynamische Konfiguration virtueller Maschinen mit DDI
  • Erleichterte Bedienung: Vorlagen, Auswertungen, Dashboards, Datenaustausch

Projekterfahrungen: Aktuelles DNS-Design

  • Planung von DNS-Domänen
  • Nutzung eines eigenen DNS-Baums versus Nutzung des Internet-DNS-Baums
  • Differenzierter Umgang: Systeme mit und ohne Bedarf der direkten Internet-Kommunikation
  • Bedingte und unbedingte Weiterleitung
  • DNS bei Nutzung einer Web Security Cloud
  • DNS-Georedundanz
  • Regeln für Hochverfügbarkeit, Vereinfachung des Betriebs, Beschleunigung der DNS-Auflösung, FQDN-Nutzung statt automatischer Suffix-Ergänzung
  • DNS-Lösungen bei IP-Adressüberlappungen

REFERENT

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Dr. Behrooz Moayeri blickt auf über drei Jahrzehnte Projekterfahrungen zurück. Er gehört der Geschäftsleitung der ComConsult GmbH an und ist Leiter der ComConsult Akademie. Darüber hinaus betätigt er sich als Berater, Autor und Seminarleiter.

DAS SAGEN UNSERE TEILNEHMER

5sterne
  • Die Inhalte wurden sehr gut und authentisch dargelegt
  • Insgesamt sehr gut und sehr komplex, aber gut vermittelt
  • Wertvolle Tipps aus der Praxis
  • Herr Moayeri macht für mich einen sehr kompetenten Eindruck und es wurde heute viel Wissen vermittelt
  • Es war inhaltlich sehr gut und wurde auch hervorragend vermittelt

ZIELE

IN DIESEM SEMINAR LERNEN SIE:

  • warum das DNS auch bei der Softwareentwicklung eine Rolle spielt,
  • welche Rolle DNS beim Loadbalancing von Cloud-Diensten spielt,
  • wie man mittels DNS eine Geolokalisierung von Anwendungen realisieren kann,
  • welche Pros und Cons es für DNS-Anycast gibt,
  • wie man die Public Cloud in die lokale DNS-Infrastruktur integriert,
  • welche Cloud-Dienste durch das cloudbasierte DNS überwacht werden können und wie man darauf reagieren kann,
  • wie eine moderne, redundante und sichere DNS-Architektur aussieht,
  • wofür man DNS-Views einsetzt,
  • wofür man einen Hidden Primary nutzt,
  • ob der Einsatz von Internal Roots sinnvoll ist,
  • wie ein standortübergreifendes DNS-Design aussieht,
  • welche Funktionen IPAM- und DDI-Tools übernehmen,
  • welche IPAM-Tools aktuell am Markt eine Rolle spielen,
  • nach welchen Kriterien man in realen Projekten IPAM-Tools bewerten kann und
  • wie führende IPAM-Tools in Projekten im Vergleich abgeschnitten haben.

ZIELGRUPPE

  • Betreiber
  • Administratoren
  • Projektleiter
  • Planer
  • Rechenzentrumsleiter
  • Entscheider

Das Seminar wendet sich an Entscheider, Planer und Betreiber von IT-Infrastrukturen sowohl in den eigenen Rechenzentrums- und Campusnetzen als auch in Clouds und DMZs. Es vermittelt die notwendige Basis anhand vieler Beispiele und praxisnahes Wissen aus dem Planungsalltag.

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