Kommt die Ortung im WLAN wieder zurück?

04.06.2019 / Dr. Johannes Dams

aus dem Netzwerk Insider Juni 2019

In Zeiten von Bluetooth Low Energy (BLE) und Smartphones wurde die „Ortung mittels WLAN“ immer stärker durch eine Ortung mit BLE-Beacons und der dazugehörigen Infrastruktur abgelöst. Dies liegt nicht zuletzt an der vergleichsweise einfachen Planung und Umsetzbarkeit der BLE-Beacon-Infrastruktur. Mit dem Aufkommen der ersten WLAN-Access-Points gemäß IEEE 802.11ax zeigt sich aber eine weitere Neuerung: „Wifi Certified Location“. Diese Zertifizierung der Wifi Alliance war bis vor kurzem noch nicht in Datenblättern der WLAN-Hardware zu finden und scheint nun langsam aber sicher immer wieder aufzutauchen. Dies sollte für uns Grund genug sein, sich dem Thema einmal zu widmen. Wie die dahinter stehende Technik funktioniert und ob sie es dem WLAN ermöglicht, BLE in Sachen Ortung die Show zu stehlen, wollen wir in diesem Artikel näher beleuchten.

Unabhängig von der genutzten Technologie stellt die Ortung in modernen Netzen immer häufiger eine wichtige Funktion dar. Dies betrifft in unseren Planungsprojekten verschiedenste Kunden. Von der typischen Anwendung der Besucher-App in Museen oder in Messehallen, in denen eine Navigation gewünscht ist, bis zur Ortung von Geräten in der Produktion, lassen sich verschiedenste Anwendungsfälle identifizieren, die eine Lokalisierung benötigen.

Viele der Ortungsanwendungen, die als Treiber der Technologie gesehen werden, arbeiten auf Basis von Smartphone- oder Tablet-Apps. Dies betrifft insbesondere Bereiche, in denen Besucher die Lokalisierung nutzen sollen. Klassische Beispiel-Anwendungen, die die Position des Endgeräts nutzen, gibt es eine ganze Reihe. Diese reichen von der mittlerweile üblichen Indoor-Navigation bis hin zu Anwendungen im Retail-Bereich. Auf einige Details zu derartigen Anwendungen wurde bereits in unserem Artikel zum Thema BLE-Beacons im Netzwerk Insider vom August 2018 eingegangen.

Dennoch möchte ich hier kurz auf einige exemplarische Fälle eingehen. So erlauben Navigationsanwendungen auch innerhalb von Gebäuden (also ohne GPS-Signal zur Ortung) eine Wegführung. Nützlich ist dies insbesondere da, wo der Nutzer sich nicht auskennt, oder in sich regelmäßig ändernden Umgebungen. Einem Messebesucher kann so der Weg zu dem gesuchten Ausstellerstand gewiesen werden oder einem Kunden der Weg zu einem Geschäft oder Regal mit dem gesuchten Produkt. Darüber hinaus können ortsabhängige Informationen auf dem Smartphone angezeigt werden. Einem Museumsbesucher kann somit eine individuelle digitale Tour geboten und Zusatzinformationen zu Künstlern und Werken auf dem Smartphone abhängig vom gerade betrachteten Kunstwerk angezeigt werden.

Abbildung 1: Triangulation mit unterschiedlicher Messgenauigkeit

Im Retail-Bereich lässt sich sogenanntes „Proximity Marketing“ umsetzen, bei dem Werbung oder zum Standort passende Sonderangebote angezeigt werden. Aber auch die Ortung des Endgeräts selbst kann eine Rolle spielen. Das Wiederfinden eines Endgeräts im Gebäude kann im Sinne von Gerätemanagement, Asset-Tracking oder Ähnlichem durchaus hilfreich sein. Unterscheiden muss man hier Anwendungsfälle, bei denen ein Endgerät, wie ein Smartphone, seine Position bestimmen will und andere Anwendungsfälle, bei denen die Position eines Endgeräts oder Gegenstands nachverfolgt werden soll.

Immer mehr Anwendungen setzen auf eine Ortung und üblicherweise wird dafür eine entsprechende Infrastruktur benötigt. Im (fast schon) einfachsten Fall genügt eine Ortung mittels GPS (Global Positioning System). Hierbei ist die benötigte Infrastruktur in Form von Satelliten prinzipiell verfügbar. Die Ortung bei GPS ist allerdings meist auf den Außenbereich beschränkt. Im Innenbereich hingegen muss die benötigte Infrastruktur erst geschaffen werden.

Abbildung 2: Trilateration mit unterschiedlicher Messgenauigkeit

Abhängig von der zugrunde liegenden Technologie bieten sich für den Innenbereich unterschiedliche Varianten an. In den letzten Jahren hat sich immer stärker der Einsatz von Bluetooth- bzw. BLE-Beacons durchgesetzt. Zuvor waren durchaus auch WLAN-basierte Ortungstechnologien üblich.

Die Ortung mittels WLAN könnte in Zukunft wieder an Relevanz gewinnen. Diesen Eindruck kann man insbesondere dann gewinnen, wenn man aktuelle Datenblätter von neuen Access-Points liest. Mittlerweile kann man hier auf das Feature „Wifi Location“ stoßen. Bei weiterer Recherche findet man so auch die entsprechende Zertifizierung der Wi-Fi Alliance (siehe [2]). Seit 2017 bietet die Wi-Fi Alliance bereits die entsprechende Zertifizierung an. Wenn nun erste große WLAN-Hersteller ebenfalls dieses Thema berücksichtigen, ist dies Grund genug für uns, Ortung im Gebäude nochmals zu betrachten und die Unterschiede und Chancen durch die neue Technologie hervorzuheben.
Im vorliegenden Artikel geben wir sowohl einen kurzen Überblick über die weiteren verfügbaren Indoor-Ortungstechnologien als auch über die technischen Aspekte der Ortung mittels Wi-Fi Location. Diese wird manchmal auch als Wi-Fi Round-Trip-Time (RTT) oder Fine Timing Measurement (FTM) bezeichnet. Wir wollen natürlich auch versuchen abzuschätzen, ob diese Technik eine Option für zukünftige Ortungsanwendungen ist.

Grundlagen verschiedener Ortungstechnologien

Es existiert eine ganze Reihe verschiedener Ortungstechnologien, die für die Lokalisierung von Endgeräten in Frage kommen. Neben den unterschiedlichen Anwendungen lassen sich auch weitere Parameter zur Unterscheidung der verschiedenen Technologien heranziehen. Aus technischer Sicht sind hier Triangulation und Trilateration zu nennen. Diese Techniken unterscheiden sich darin, ob der Winkel zwischen zu ortendem Objekt und fester Stationen oder die Entfernung zur Ortsbestimmung genutzt wird. Umgangssprachlich werden beide Varianten fälschlicherweise häufig auch als Triangulation zusammengefasst.

Für Ortungsanwendungen, beispielsweise bei Smartphones, wird meist der Winkel oder Abstand zu festen Punkten, wie den Bluetooth-Beacons, durch das Endgerät bestimmt. Zur endgültigen Positionsbestimmung auf Basis dieser Messungen muss das Endgerät die Positionen der festen Punkte kennen. Dies geschieht häufig durch eine Datenverbindung zu einem entsprechenden Server-System in der Infrastruktur. So kann das Endgerät dann auch die eigene Position ermitteln. Alternativ ermittelt das Server-System auf Basis der Daten die Position des Endgeräts.
Neben dem zu ortenden Endgerät sind also immer ortsfeste Stationen, wie beispielsweise Bluetooth-Beacons oder WLAN-APs, und auch entsprechende Infrastrukturkomponenten beteiligt. Nur durch diese Kombination ist eine Positionsbestimmung möglich.

Bei einer Triangulation werden die benötigten Winkel üblicherweise anhand eingehender Datenpakete durch mehrere Antennen bestimmt. Man spricht hier auch von der Bestimmung des „Angle of Arrival“. Natürlich gilt: Je genauer der bestimmte Winkel, desto genauer auch die Positionsbestimmung.

In Abbildung 1 ist ersichtlich, dass immer eine ausreichende Anzahl an ortsfesten, bekannten Stationen empfangen werden muss. Für eine flache zweidimensionale Karte sollte man mindestens drei Positionen vorsehen. Es wird auch klar, dass die genauen Positionen der bekannten Stationen für die Lokationsgenauigkeit ebenfalls entscheidend sind. Aufgrund der Messungenauigkeit und auch der möglichen Ungenauigkeit der bekannten festen Positionen ergibt sich folglich auch eine Varianz in Bezug auf die bestimmte Endgeräte-Lokation. Moderne Algorithmen ermöglichen es bei mehr empfangbaren Stationen die Lokalisierung deutlich zu verbessern.

Bei der Trilateration wird im Gegensatz zur Triangulation der Abstand zwischen Endgerät und mehreren ortsfesten Stationen gemessen. Zur Ermittlung der Entfernung kommen je nach Technologie verschiedene Verfahren zum Einsatz. Prinzipiell gilt hierbei aber auch wiederum, dass drei ortsfeste Stationen empfangen werden müssen.

Bei der Trilateration ergibt sich ebenfalls, wie in Abbildung 2 eindeutig dargestellt, dass eine genauere Messung der Entfernung auch zu einer genaueren Lokalisierung führt. Mehr empfangbare ortsfeste Stationen führen auch hier zu einer genaueren Positionsbestimmung.

Sowohl bei der Triangulation als auch bei der Trilateration gibt es eine Reihe von Implementierungen und damit auch technologische Varianten. Insbesondere die Art und Weise, wie die Entfernung oder der Winkel ermittelt werden, unterscheidet sich und führt zu unterschiedlicher Genauigkeit. Wie bereits erwähnt ist diese Genauigkeit der Messung ein entscheidender Faktor für die Genauigkeit der Lokalisierung.

Um einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten und die Verwendung von Triangulation und Trilateration zu geben, lassen sich ganz typische Ortungstechnologien als Beispiel heranziehen.

Die globalen Navigationssatellitensysteme „Global Positioning System“ (NAVSTAR GPS oder kurz GPS) aber auch GLOSNASS (russisch) oder Galileo (europäisch) setzen bei ihrer Ortung auf eine Form der Trilateration. Natürlich kann die Entfernung zu einem Satelliten in der Erdumlaufbahn nicht so einfach ermittelt werden. Um dies zu bewerkstelligen, senden die Satelliten Datenpakete aus, die ihre Flugbahnen und die genaue Uhrzeit enthalten. Zwischen verschiedenen Zeitpunkten und damit verschiedenen Satellitenpositionen ändert sich die Laufzeit der Signale. Hieraus berechnet der Empfänger (auch anhand seiner eigenen Uhr) die Entfernung der Satelliten und damit seine Position. Für eine Positionierung mittels GPS werden 4 Satelliten benötigt, um Ungenauigkeiten der Empfängeruhr zu bereinigen. Es gibt verschiedene Erweiterungen, wie Differential GPS, um die Genauigkeit weiter zu verbessern. Unter Idealbedingungen verspricht GPS so eine Genauigkeit unter 10 m.

Bei der Lokalisierung mittels BLE-Beacons auf Basis von Bluetooth Low Energy (BLE) wird zur Trilateration eine andere Messgrundlage eingesetzt. Wie bereits in unserem Insider-Artikel vom August 2018 beschrieben, wird hier die empfangene Signalstärke (RSSI – Received Signal Strength Indicator) des Beacon-Signals genutzt, um anhand der erwarteten Dämpfung des Signals die Entfernung zum Empfänger zu bestimmen. Klar ist, dass sich bei diesem Verfahren aufgrund der abzuschätzenden Dämpfung Fehler einschleichen. Diese ist schließlich eine sehr veränderliche Größe. Mehr dazu weiter unten in Bezug auf die bisher übliche Ortung mittels WLAN, die ein vergleichbares Verfahren einsetzt.

Neben der Bestimmung mittels RSSI für eine Trilateration ermöglicht Bluetooth bzw. BLE ab der Version 5.1 auch eine Triangulation. Der Winkel der eingehenden Beacons wird hier durch ein Antennen-Array bestimmt. Das Beacon sendet ein Signal aus, das der Empfänger über die verschiedenen Antennen empfängt. Vergleicht der Empfänger die empfangenen Signale hinsichtlich ihrer Phasenverschiebung, kann er daraus den Winkel des ankommenden Signals berechnen. Abhängig vom Winkel fällt die Phasenverschiebung stärker oder schwächer aus. Analog lässt sich auch der Winkel der Signalabstrahlung des Beacons ermitteln, wenn dieses beim Senden durch verschiedene Antennen durchschaltet. Auch hierzu gibt es herstellerspezifische Entsprechungen bei der Ortung mittels WLAN.

Abbildung 3: Beispiel Ausdehnung eines WLAN-Signals anhand der Signalstärke

Es existieren weitere Verfahren in häufig deutlich spezialisierteren Ortungssystemen. So gibt es Systeme in denen die Sender eine exakte Synchronisierung untereinander erfordern und dann genau abgestimmte extrem kurze Pulse (im Bereich einer Nanosekunde) aussenden. Aufgrund der synchronen Uhren der Sender und der im System bekannten Positionen der Sender kann der Empfänger aus den unterschiedlichen Empfangszeitpunkten den Laufzeitunterschied und damit seine Position bestimmen.

Anhand dieser Beispiele wird das Grundprinzip einer Lokalisierung bereits recht deutlich. Es wird auch klar, dass je nach Technologie die Genauigkeit der Messungen und damit auch der Positionsbestimmung von verschiedenen Aspekten abhängt. So ist es beispielsweise notwendig, eine möglichst genaue Zeiterfassung zu erreichen oder die Dämpfung der Umgebung möglichst genau abzuschätzen. Bei einer Winkelbestimmung spielen insbesondere auch bauliche Parameter wie die Antennenanzahl und Ausrichtung eine entscheidende Rolle. Einige Nachteile können sicherlich durch eine höhere Anzahl ortsfester Sender bzw. Beacons oder Satelliten ausgeglichen werden. Für eine Positionierung muss dabei immer eine ausreichende Anzahl von festen oder bekannten Positionen empfangen werden.

Ortung mittels WLAN bisher

Die Ortung mittels WLAN basiert üblicherweise auf der Durchführung einer Trilateration. Ähnlich wie bei BLE-Beacons wird der RSSI für die Bestimmung der Entfernung zwischen Access-Point und Endgerät herangezogen.

Abhängig von der Entfernung nimmt die Signalstärke ab. Zusätzlich wird diese beeinflusst von Hindernissen, die das Signal entsprechend dämpfen. Dabei spielt alles, was in der Umgebung ist, eine entsprechende Rolle.
Um aber die genaue Entfernung aus dem empfangenen RSSI abzuschätzen, ist es notwendig, die ursprüngliche Sendestärke des Access-Points zu kennen. Typischerweise kennt das Endgerät bzw. die darauf laufende App die ursprüngliche Signalstärke aber nicht. Mit entsprechender zentraler In-
frastruktur, die mit dem WLAN-Controller gekoppelt ist, ist es allerdings möglich, diese Informationen bereitzustellen. Anders arbeitende Systeme müssen auf den Unterschied in der Signalstärke verschiedener Access-Points zurückgreifen.

Im Prinzip muss man bei dieser Ortung, ähnlich wie in anderen Fällen, unterscheiden, ob ein Endgerät sich selbst anhand der Infrastruktur orten oder ob die Infrastruktur das Endgerät lokalisieren soll. Im ersten Fall benötigt das Endgerät zusätzliche Informationen hinsichtlich der Position der WLAN-Access-Points. Auch hierfür wird also eine entsprechende Infrastruktur benötigt, um diese Informationen abzurufen oder die Lokalisierung selbst direkt von dem Dienst im Netz durchführen zu lassen.

Typische Smartphone-Apps nutzen eine Datenverbindung, um die Lokalisierung durchzuführen. Dies dient auch dazu, auf Basis der Position entsprechende Informationen anzuzeigen. Es ist also meist ohnehin ein Netzwerk notwendig, damit die Applikation die lokalisierten Informationen anzeigen kann. Unabhängig von der technischen Umsetzung der Lokalisierung ist also typischerweise eine Verbindung zu Diensten und Services im Netzwerk (oder der Cloud) notwendig. Diese kann beispielsweise über Mobilfunk oder WLAN erfolgen. WLAN wird also in vielen Fällen ohnehin als Kommunikationsmedium geplant und implementiert und steht daher (auch) für eine Ortung zur Verfügung.

Wie bereits beschrieben gibt es verschiedene Faktoren, die die Genauigkeit der Ortung deutlich beeinflussen können. Besonders hervorzuheben ist hier wieder einmal die Dämpfung durch das Gebäude, Gegenstände und Personen. Wo die Dämpfung der baulichen Gegebenheiten durch Kalibrierung in Form von Messungen und Einstellungen in den zentralen Komponenten des Ortungssystems noch relativ gut nachvollziehbar ist, kann dies in der Berechnung berücksichtigt werden. Bereits im Rahmen von WLAN-Planungen zeigt sich der deutliche Einfluss der Dämpfung, wie in Abbildung 3 dargestellt.

Kaum zu berücksichtigen sind aber veränderliche Werte der Dämpfung. Schwieriger vorauszuplanen sind beispielsweise die Dämpfungen durch bewegliche oder veränderliche Gegenstände und Personen. Letzteres ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn es um High-Density-Umgebungen geht. Eine Dämpfung aufgrund von Besucherströmen, beispielsweise in einer Ausstellung, stellt hierbei eine besondere Herausforderung dar. Letztlich spielen aber dieselben oder vergleichbare Faktoren auch eine Rolle, wenn es sich nicht um High-Density handelt. Dies stellt den entscheidenden Nachteil einer Entfernungsbestimmung mittels Signalstärke dar.

Daneben sind verschiedene Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, die eine Ortung ganz klar beeinflussen. Die Platzierung der Access-Points spielt beispielsweise eine Rolle, da für die Lokalisierung das Signal von drei Access-Points in ausreichender Stärke empfangen werden muss. Um den Fehler in der Positionsbestimmung zu minimieren, ist möglichst eine Dreiecksstruktur, wie bereits in Abbildung 2 gezeigt, zu beachten. Je gleichmäßiger diese Struktur ist, umso verlässlicher werden die ermittelten Werte.

Diese Maßnahmen haben natürlich einen Einfluss auf die Anzahl der benötigten Access-Points und damit auch auf die Kosten für eine solche Lokalisierungsinfrastruktur. Maßgeblich zu berücksichtigen ist hier die Anforderung an die Genauigkeit der Ortung. Diese muss in einer Planung zwingend rechtzeitig definiert werden, um Aufwände gering zu halten.

Am Ende beeinflusst natürlich auch die Konfiguration und Pflege der in der zentralen Ortungsinfrastruktur vorgehaltenen Datenbasis die Genauigkeit. Access-Point-Positionen müssen festgehalten und ggf. gepflegt werden.

Insbesondere der zu betreibende Aufwand in der WLAN-Planung und die sich ergebende Mehrung von WLAN-APs haben dazu geführt, dass sich in den letzten Jahren ganz klar günstige BLE-Beacons als Lokalisierungstechnologie durchgesetzt haben. Dies betrifft insbesondere den Consumer-Bereich. Aufgrund einiger technischer Feinheiten lässt sich hiermit häufig eine bessere oder zumindest vergleichbare Genauigkeit erreichen (Siehe hierzu auch die Netzwerk Insider-Artikel vom Juni und August 2018). Eine engmaschige BLE-Beacon-Versorgung ist vergleichsweise kostengünstig. Von allen hier üblichen Endgeräten, insbesondere Smartphones, wird diese Technologie schließlich unterstützt.

Auch im Bereich der WLAN-basierten Ortung gibt es einige Kniffe, die eine verbesserte Genauigkeit erlauben. So bieten verschiedene Hersteller Zusatzfunktionen oder Module für ihre Access-Points an, die beispielsweise eine Erfassung des Winkels des eingehenden Signals ermöglichen. Dies kann im Zusammenspiel mit der zentralen Infrastruktur eine entsprechende Erhöhung der Genauigkeit mit sich bringen. Klar ist aber, dass zusätzliche Hardware immer auch zusätzliche Kosten bedeutet.

Weiterentwicklung der Ortung mittels WLAN

Bereits im Jahr 2017 hat die Wi-Fi Alliance eine neue Zertifizierung mit dem Namen „Wi-Fi Certified Location“ ins Leben gerufen. Die zugrunde liegenden Techniken haben zum Ziel, die Ortung mittels WLAN deutlich genauer durchführen zu können. Tatsächlich wurde diese Technologie bereits im IEEE 802.11 Standard von 2016 spezifiziert [1]. Im IEEE 802.11 Standard ist eine Messung der Round-Trip-Time (RTT) bereits seit einiger Zeit vorgesehen. Diese wurde vom „Timing Measurement“ zur Synchronisierung der Uhren zwischen Stationen zum sogenannten „Fine Timing Measurement“ (FTM) zur RTT-Messung weiterentwickelt. Zu einer herkömmlichen Wi-Fi-Zertifizierung gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/a/ac bzw. Wi-Fi 1 bis 6 gehört dieser Teil des Standards allerdings nicht. Man kann also nicht davon ausgehen, dass eine beliebige WLAN-Infrastruktur dies unterstützt.

Im Gegensatz zu anderen Erweiterungen des WLAN-Standards hat es diese nicht zu einem der offiziellen Amendments (Ergänzung oder Zusatz) des Standards geschafft. Vielleicht aus diesem Grunde blieben die damit verbundenen Änderungen lange unbeachtet. Entwickelt wurden sie beim IEEE im Rahmen der „Task Group mc“, weshalb diese Erweiterung manchmal fälschlicherweise IEEE 802.11mc genannt wird. Manchmal findet man auch die Bezeichnung „Wi-Fi Round-Trip-Time“ (Wi-Fi RTT).

Vor einigen Monaten, als die ersten 802.11ax-Access-Points auf den Markt kamen, fiel uns dann in einigen Datenblättern der Hinweis auf Wi-Fi Location auf. Das sollte Grund genug sein, sich diese Technologie etwas genauer anzuschauen. Ob eine Ortung mittels WLAN auf dieser Basis in Zukunft wieder relevanter werden kann und warum diese vielleicht eine Alternative zu BLE-Beacons sein könnte, versuchen wir in diesem Zusammenhang zu beleuchten.

Ortung mittels WLAN kann vor allem dann Vorteile zeigen, wenn die ohnehin verfügbare WLAN-Infrastruktur genutzt werden kann. Der hierbei eventuell entscheidende Nachteil der WLAN-Ortung ist der erhöhte Bedarf an WLAN-APs, der für die oft geforderte Genauigkeit benötigt wird. Wie oben beschrieben gibt es eine ganze Reihe an Punkten, durch die die Genauigkeit beeinflusst wird. Diese Punkte können optimiert werden. So lässt sich der Mehrbedarf an APs reduzieren.

Auch Wi-Fi RTT setzt auf eine Trilateration zur Positionsbestimmung von Endgeräten. Ähnlich wie beim WLAN bisher und wie bei Trilateration üblich müssen Endgeräte daher entsprechende Informationen bzgl. der ortsfesten Access-Points haben. Zentrale Server-Infrastruktur, die diese Daten anbietet und die von den Endgeräten angefragt wird, muss auch hier zur Verfügung stehen.

Die manchmal verwendete Bezeichnung „Wi-Fi Round-Trip-Time“ gibt bereits einen entscheidenden Hinweis auf die angedachte Funktionalität und den entscheidenden Unterschied zur bisherigen WLAN-Ortung. Anstelle der Signalstärke setzt der Standard die Laufzeit der Signale zwischen dem Access-Point und dem Endgerät ein. Dies verspricht eine deutliche Verbesserung der Entfernungsmessung.

Das grundlegende Prinzip bleibt weiterhin bestehen. Es müssen drei WLAN-APs empfangbar sein, um Trilateration sinnvoll zu verwenden. Viel relevanter ist an dieser Stelle nun, dass die Messung der Laufzeit eine entsprechend hohe Genauigkeit aufweist.

Bevor wir darauf genauer eingehen, stellt sich vielleicht die Frage, ob RTT wirklich entscheidende Vorteile gegenüber RSSI bietet. Es gibt vor allem einen entscheidenden Vorteil, der direkt nachzuvollziehen ist: Die Messung der RTT basiert auf dem vom Signal durchlaufenen Weg und wird auf diesem alleine durch die Übertragungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Welle bestimmt. Das bedeutet, abgesehen von Mehrwegeausbreitung, wie Reflektion und Brechung des Signals, ist nur die Lichtgeschwindigkeit im jeweiligen Medium (meist Luft) ausschlaggebend. Hier wird schnell klar, dass dieser Parameter im Vergleich zur Dämpfung weniger Schwankungen ausgesetzt sein wird.

Daraus folgt, dass der entscheidende Faktor für die Entfernungsmessung nun die Messgenauigkeit der Signallaufzeit ist. Der Standard erlaubt hier eine Genauigkeit der entsprechenden Werte bis in den Pico-Sekunden-Bereich (einem Billionstel einer Sekunde). Tatsächlich werden hierbei aktuell Messwerte im Bereich von Nanosekunden (also einem Milliardstel einer Sekunde) angenommen bzw. verwendet.

Abbildung 4: Ablauf einer FTM-Messung

Wie in Abbildung 4 dargestellt, erfasst das Gerät (Station A), welches die Messung anfragt, den Zeitpunkt t1, an dem es die Anfrage an Station B (zum Beispiel einen Access-Point) sendet. Die angesprochene Station wiederum erfasst die Zeit des Signaleingangs t2 und bestimmt den Zeitpunkt t3, an dem das Acknowledgement (die Bestätigung) an Station A zurückgesandt wird. Diese Bestätigung enthält hierbei die erfassten Zeitstempel. Station A empfängt diese und erfasst den Zeitstempel t4.
Mit den Werten t1, t2, t3 und t4 kann Station A nun die Laufzeit des Signals berechnen. (t4-t1) stellt die Zeit zwischen dem Senden der eigenen Anfrage und dem Erhalt der Antwort dar. Von diesem Wert muss folglich die Zeit abgezogen werden, in der Station B die Anfrage bearbeitet. Dies ist (t3-t2). Übrig bleibt die Zeit, die das Signal in der Luft ist. Die Round-Trip-Time ist demnach (t4-t1)-(t3-t2). Eine Synchronisierung der Uhren beider Stationen ist nicht notwendig. Die Uhren müssen nur jeweils für sich genommen genau genug laufen, um genaue Ergebnisse zu ermöglichen.

Wichtig ist, dass nicht nur die Zeit genau genug gemessen wird, sondern die eigene (noch ausstehende) Zeit für die Bearbeitung möglichst exakt bekannt ist. Eine möglichst hardwarenahe Umsetzung der Zeiterfassung ist daher sinnvoll.

Gemäß des einfachen physikalischen Zusammenhangs „Weg = Zeit mal Geschwindigkeit“ ergibt sich mit der Lichtgeschwindigkeit und der gemessenen Zeit der durch das Signal zurückgelegte Weg. Das Vorgehen an sich ist also recht simpel. Tatsächlich sieht der Standard eine wiederholte Messung mit Bestimmung des Durchschnitts bzw. des durchschnittlichen Fehlers vor, um eine höhere Genauigkeit zu erreichen.

Abbildung 5: Abhängigkeit der Genauigkeit von der WLAN-Hardware Quelle: Ibrahim et al. [3]

Es ist anzumerken, dass an dieser Stelle keine aktive Datenverbindung zum WLAN gefordert ist. Laut Standard soll der Access-Point auch auf Lokalisierungsanfragen gemäß FTM-Mechanismus von nicht verbundenen Stationen antworten. Dies kann eine Lokalisierung auch ohne aktive Verbindung ermöglichen. Nützlich kann dies insbesondere dann sein, wenn kein Besucher-Zugang bereitgestellt werden soll. Es ist allerdings klar, dass in den meisten Fällen ohnehin eine Verbindung zu einem Backend-System erforderlich ist, um die Access-Point-Positionen zu ermitteln und Daten für die entsprechende Anwendung zu übertragen.

Einer der wichtigsten Aspekte ist, wie oben beschrieben, die genaue Erfassung der Zeit. Sowohl der Access-Point als auch das Endgerät müssen also im Nanosekunden-Bereich messen können. Dies stellt zusätzliche Anforderungen an die Hardware. Tatsächlich existieren Implementierungen mit entsprechend gesondertem Zeitmesser. Mit einer derartigen Messgenauigkeit von einer Nanosekunde ergäbe sich rechnerisch für die Entfernung ein maximaler Fehler von 30 cm. Tatsächlich ergibt sich ein zusätzlicher Fehler durch eine Mehrwegeausbreitung des Signals, da das empfangene Signal nicht unbedingt den direkten Weg genommen haben muss. Auch dieser Effekt kann in einer veränderlichen Umgebung variieren (Siehe Ibrahim et al. [3]). In dem entsprechenden Paper wird ebenfalls betrachtet, welchen Einfluss die konkret genutzte WLAN-Karte auf die Genauigkeit hat. So ist in Abbildung 5 ersichtlich, dass die Messgenauigkeit hardware-abhängig deutlich schwanken kann. Diese Messung fand gezielt unter Mehrwege-Ausbreitung statt.

Dennoch stellt dies eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu RSSI-basierter Entfernungsbestimmung dar. Google wirbt hierbei mit einer typischen Genauigkeit von 1 bis 2 Metern (Siehe [4]). Praxistests mit einem kompatiblen Smartphone zeigen, dass diese Verbesserung tatsächlich sichtbar ist. Abbildung 6 zeigt deutlich, dass die Abweichungen in einer Entfernung von 0 bis 30 m zum Access-Point im Praxistest von crowdconnected deutlich geringer sind als bei einer RSSI-basierten Methode [5]. Es ist deutlich, dass die gemessene Distanz zur tatsächlichen Distanz bei RTT-basierter Messung eine beeindruckend geringe Abweichung zeigt. In welchem Maße diese Ergebnisse in praktischen Umgebungen ebenfalls erreicht werden können, ist aktuell noch nicht klar.

Mit der erreichten besseren Bestimmung der Entfernung zwischen Endgerät und Access-Points lässt sich der grundsätzliche Bedarf an einer für die Trilateration geeigneten AP-Positionierung nicht wegargumentieren. Es ist aber klar, dass durch eine erhöhte Genauigkeit bei der Entfernungsmessung auch bei suboptimaler Platzierung der APs eine bessere Genauigkeit erreicht wird. Eine nachteilige AP-Platzierung lässt sich also in gewissem Maße ausgleichen.

Aus der technischen Beschreibung wird deutlich, dass Wi-Fi RTT eine Unterstützung sowohl auf Seiten der Infrastruktur und Access-Points als auch auf der Seite des Endgeräts erfordert. Und tatsächlich unterstützt zumindest Android seit 2018 mit Android Pie auch Wi-Fi RTT. Der verbaute WLAN-Adapter des Smartphones muss dann auch noch die notwendigen Funktionen unterstützen. Für den Nutzer kann das auf Basis des Android-Software-Development-Kits in Kombination mit anderen Ortungstechnologien so transparent erfolgen, dass Wi-Fi RTT genutzt wird, wenn es verfügbar ist, und andernfalls BLE-Beacons oder eine andere Methode.

Auch andere WLAN-Adapter erlauben mittlerweile eine entsprechende FTM-basierte Messung (Siehe auch [2, 6]). Allerdings ist auf Seiten der Access-Points die Unterstützung bisher recht rar. Kurzum, das Thema scheint bisher nicht groß geworden zu sein, obwohl die Technologie bereits seit einiger Zeit im Standard vorgesehen ist. Vielleicht gewinnt die Entwicklung nun auch durch die Kompatibilität mit Android-Smartphones und der Umsetzung der ersten Enterprise-WLAN-Hersteller an Fahrt.

Für die Umsetzung einer Ortung mittels Wi-Fi RTT ist vor allem die technische Unterstützung durch WLAN-Access-Points und durch die verfügbaren Endgeräte notwendig. In den meisten nützlichen Anwendungsszenarien ist insbesondere das Endgerät der kritische Punkt. Erst wenn eine breite Auswahl an Geräten für Endnutzer verfügbar ist und z.B. Smartphones den Standard weitestgehend unterstützen, kann mit einem vermehrten Einsatz von Wi-Fi RTT gerechnet werden.

Darüber hinaus ist es sicherlich wünschenswert, dass sich das Thema auch aus technischer Sicht weiterentwickelt. So gibt es aktuell mit der Task Group IEEE 802.11az „Next Generation Positioning Study Group“ beim IEEE Bemühungen, Ortung weiterzuentwickeln. Ein erster Entwurf zu der entsprechenden Standard-Anpassung existiert bereits. Diese wird abwärtskompatibel zum bisherigen FTM/RTT definiert. Wenn dieser Standard (nach aktuellem Plan) 2021 fertiggestellt wird und tatsächlich entsprechende weitere Verbesserungen vorsieht, kann man auf eine weitere Umsetzung hoffen.

Erobert WLAN die Ortung jetzt zurück?

Ob mit der hoffentlich weiter steigenden Unterstützung der FTM-basierten Ortung das WLAN wieder häufiger für die Ortung verwendet wird, ist im Moment nicht abschließend zu beurteilen. Der wichtigste Knackpunkt ist hierbei die Unterstützung durch die WLAN- und die Endgeräte-Hersteller. Aus IT-Betriebssicht wäre es sicherlich wünschenswert, das ohnehin verfügbare WLAN zum Zweck der Ortung zu verwenden, anstatt BLE-Beacons zu verbauen.

BLE-Beacons benötigen im Vergleich zur WLAN-Infrastruktur üblicherweise Batterien, die gewechselt werden müssen. Auch wenn diese einige Jahre halten, entsteht zusätzlicher Aufwand. Je nach Hersteller und Lösung bieten die BLE-basierten Lösungen keine proaktive Wartung.

Die Genauigkeit der WLAN-basierten Lösung kann, zumindest wenn Wi-Fi RTT / Wi-Fi Certified Location / FTM / 802.11mc (oder unter welcher Bezeichnung es der jeweilige Hersteller anpreist) eingesetzt wird, mit der einer BLE-Lösung häufig mithalten. Trotzdem werden Bluetooth-Beacons in den nächsten Jahren nicht auf dem Markt verdrängt werden. Abgesehen von der Verfügbarkeit am Markt bleiben auch weiterhin Anwendungsfälle, in denen WLAN aufgrund der AP-Platzierung nicht die notwendige Abdeckung erreichen wird.

Abbildung 6: Vergleich der Distanzbestimmung mittels RSSI und RTT Quelle: crowdconnected.com [5]

Für Umgebungen, in denen die Ortung besondere kritische Anforderungen an die Genauigkeit definiert, ist im Moment nicht abzusehen, dass mit WLAN oder auch BLE die dort häufig geforderten Genauigkeiten erreicht werden.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass die WLAN-Ortung mittels FTM einen deutlichen Genauigkeitsvorteil im Vergleich zur klassischen WLAN-Ortung auf RSSI-Basis bietet. Ein praktischer Nutzen bzw. eine praktische Umsetzung hängt dabei allerdings davon ab, ob in Zukunft passende Endgeräte und auch die passende WLAN-Infrastruktur verfügbar sein werden. Nach aktuellem Stand hängt der Zeithorizont für einen produktiven Einsatz also vor allem von den Herstellern ab und ist noch recht fraglich. Eine uneingeschränkte Empfehlung ist an dieser Stelle mit dem jetzigen Stand der Verfügbarkeit noch nicht möglich. Es bleibt also weiterhin nichts übrig, als bedarfsabhängig auf BLE-Beacons, klassische WLAN-Ortung oder weitere proprietäre Lösungen zu setzen.

Unabhängig von der jeweiligen Lösung ist es jedenfalls notwendig, eine detaillierte Planung durchzuführen. Diese muss im Rahmen der Anforderungsanalyse auch feststellen, welche Technologien in Frage kommen. Hier kann in Zukunft das Thema Ortung mittels WLAN wieder relevant werden. Die weitere Entwicklung sollte auf jeden Fall im Auge behalten werden. Insgesamt ist folglich abzuwarten, welche Erfahrungen mit den neuen Ortungsverfahren gesammelt werden können.

Natürlich möchte man ein aus technischer Sicht spannendes Thema gerne euphorisch abschließen. Für eine Ortung mit Smartphone-Apps würde FTM allerdings erhebliche Vorteile bedeuten, allen voran sicherlich die verbesserte Messgenauigkeit und damit eben auch die ohnehin gute Wartbarkeit einer WLAN-Infrastruktur. Aber aktuell ist eine Durchsetzung am Markt noch nicht konkret absehbar. Es bleibt also abzuwarten und die Entwicklung zu beobachten. Aktuell ist an dieser Stelle für die meisten Hersteller und auch Kunden das Thema 802.11ax vorrangig. Insgesamt bleibt es aber darüber hinaus spannend, welche Evolution als nächstes im WLAN stattfinden wird. Wir werden Sie natürlich auch hier auf dem Laufenden halten und von möglichen ersten Projekten berichten.

Weiterführende Literatur

[1] IEEE Standard 802.11-2016 (Revision of IEEE Std 802.11-2012), 14 Dec. 2016, http://ieeexplore.ieee.org/stamp/stamp.jsp?tp=&arnumber=7786995&isnumber=7786994

[2] Wi-Fi Alliance (2017). Wi-Fi Location: Accurate indoor location with Wi-Fi connectivity. Von https://www.wi-fi.org/discover-wi-fi/wi-fi-location abgerufen am 18.05.2019.

[3] Ibrahim et al. (2018). Verification: Accuracy Evaluation of WiFi Fine Time Measurements on an Open Platform. In Proceedings of the 24th Annual International Conference on Mobile Computing and Networking, p. 412 – 427. Von http://www.winlab.rutgers.edu/~gruteser/papers/ftm_mobicom.pdf abgerufen am 18.05.2019.

[4] Android Devoloper Website. Wi-Fi location: ranging with RTT. Von https://developer.android.com/guide/topics/connectivity/wifi-rtt abgerufen am 18.05.2019.

[5] James Cobb (Crowdconnected.com – 13. September 2018). Testing Wifi RTT on Android P for Indoor Positioning. Von https://www.crowdconnected.com/blog/testing-wifi-rtt-on-android-p-for-indoor-positioning/ abgerufen am 18.05.2019.

[6] Netspot. What Is Wi-Fi RTT? Von https://www.netspotapp.com/what-is-wifi-rtt.html abgerufen am 18.05.19.

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