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Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur

02.03.26 / Dr. Behrooz Moayeri

aus dem Netzwerk Insider März 2026

Der den Mobilfunk betreffende Teil des Tätigkeitsberichts der Bundesnetzagentur – Telekommunikation 2024/2025 wurde bereits in einem Blog meines Kollegen Frederik Stückemann thematisiert. In diesem Beitrag gehe ich auf andere Inhalte aus diesem Bericht ein. 

Glasfaserausbau

Bereits im ersten Absatz des Vorworts zu dem im Dezember 2025 veröffentlichten Tätigkeitsbericht der Bundesnetzagentur wird der Glasfaserausbau als Infrastrukturprojekt erwähnt. Einige Eckdaten: 

  • In Deutschlands Glasfaserausbau wird jährlich in zweistelliger Milliardenhöhe investiert. Zitat: „2024 haben die Unternehmen im Festnetz- und Mobilfunkbereich über 15 Milliarden Euro – und damit 500 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor – in Sachanlagen investiert.“ 
  • Dass der Glasfaserausbau hierzulande nicht so weit ist wie in anderen europäischen Ländern, wird im Bericht den Möglichkeiten des deutschen Kupfernetzes (DSL und TV-Kabel) zugeschrieben: „Fast 95 % der Haushalte hatten Ende 2024 die Möglichkeit, einen Internetanschluss mit mindestens 100 Mbit/s im Download zu buchen.“ 
  • Aus dem Bericht geht hervor: „Mitte 2025 waren ca. 5,8 Mio. Glasfaseranschlüsse vertraglich gebucht. Damit verfügten ca. 13 % aller Endkunden über eine aktive Glasfaserleitung. Weitere 3,7 Mio. Anschlüsse sind mit einer gänzlich fertiggestellten Glasfaseranbindung ausgestattet, die sie bislang aber nicht nutzen. Für insgesamt 9,5 Mio. bzw. 21 % der Endkundinnen und Endkunden steht also ein Glasfaseranschluss zur Verfügung, der keiner weiteren Bauarbeiten und Investitionen mehr bedarf. Hinzu kommen ca. 15,1 Mio. Haushalte, bei denen das Glasfasernetz in unmittelbarer Nähe des Grundstücks endet.“ 

Wachstum des Telekommunikationsmarktes nur bei der Telekom

Bekanntlich stagniert die deutsche Wirtschaft seit 2023. Dies gilt inflationsbereinigt auch für den Telekommunikationsmarkt. Laut Bundesnetzagentur stiegen die Außenumsatzerlöse (d.h. Erlöse der Telekommunikationsunternehmen in ihren Geschäften mit Unternehmen außerhalb der Branche) im deutschen Telekommunikationsmarkt 2024 auf 61,3 Mrd. Euro. Das waren 2,5 % mehr als 2023 (59,8 Mrd. Euro). 

Von den 61,3 Mrd. Euro entfielen 27,4 Mrd. Euro auf die Deutsche Telekom AG. Dies entspricht einem Marktanteil von ca. 44,7 %. In 2023 lag er bei ca. 43,0 %, 2022 bei ca. 42,7 %. Die Deutsche Telekom baut ihren Marktanteil somit aus. Aus diesem Grund spricht die Bundesnetzagentur im Vorwort ihres Berichts nicht von einer Steigerung des Wettbewerbs, sondern davon, das Wettbewerbsniveau zu halten. 

Während die Außenumsatzerlöse der Wettbewerber der Telekom absolut sinken, konnte der Marktführer seine Außenumsatzerlöse um kräftige 6,6 % erhöhen. 

Festnetz versus Mobilfunk

Interessant ist auch der Umsatzvergleich zwischen Festnetz und Mobilfunk. Die Außenumsatzerlöse des Telekommunikationsmarktes sinken sowohl im Festnetz als auch beim Mobilfunk. Vergleicht man das erste Halbjahr von 2025 mit dem in 2024, ergibt sich beim Festnetz ein Rückgang von 1,6 % und beim Mobilfunk eine Schrumpfung von 1,9 %. Dass der Gesamtmarkt nicht schrumpft, ist auf Erlöse zurückzuführen, die von der Bundesnetzagentur neben Festnetz und Mobilfunk als „sonstige Außenumsatzerlöse“ bezeichnet werden. Der Bericht nennt als Beispiele Erlöse über Satellitenfunknetze, virtuelle Sprachkommunikationsdienste wie Cloud-Telefonie sowie Umsatzerlöse der Deutschen Telekom mit Gemeinschaftsunternehmen, die eigentlich nicht als konzernexterne Umsatzerlöse anzusehen sind. 

Leider wird nicht zwischen Festnetzumsätzen über DSL und Glasfaser (Fttx) differenziert. Zusammen machen diese beiden Access-Technologien 82 % der Festnetzerlöse aus. Der Rest (18 %) entfiel auf die hybride Fiber-Coax-Infrastruktur (HFC, TV-Kabel). 

Weniger Mitarbeiter

Inflationsbereinigt schrumpft der deutsche Telekommunikationsmarkt. Der Arbeitsplatzabbau in diesem Markt hält an. Innerhalb von zehn Jahren, von 2015 bis 2025, sanken die Arbeitsplätze von 165.900 auf 125.900. Fast der gesamte Arbeitsplatzabbau geht auf das Konto der Telekom (von 110.400 auf 73.600). 

Nord-Süd-Gefälle

In Deutschland gibt es ein Nord-Südgefälle bei aktiven Glasfaseranschlüssen der Haushalte. Schleswig-Holstein ist mit 30 bis 35 % der Haushalte Spitzenreiter. Es folgen – mit Anteilen zwischen 20 bis 30 % – die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Schlusslichter mit weniger als 10 % sind Baden-Württemberg, Saarland, Thüringen, Berlin und Bremen. Alle anderen Bundesländer weisen zwischen 10 und 20 % Glasfaseranteil aus. 

Vergleicht man Deutschland mit anderen EU-Ländern und Großbritannien, wird ein anderes Gefälle deutlich, nämlich zwischen Resteuropa und Deutschland. Während die 27 EU-Staaten und Großbritannien zusammen auf 37,7 % der Haushalte kommen, die einen aktiven Glasfaservertrag nutzen, beträgt dieser Anteil in Deutschland lediglich 11,2 %. 

Doppelausbau

Der sogenannte Doppelausbau ist Gegenstand eines eigenen Abschnitts des Berichts. Es liegt der Verdacht im Raum, dass mit dem Doppelausbau Wettbewerber gezielt an einem eigenen Ausbau gehindert werden sollen. Dieser Verdacht richtet sich überwiegend gegen die Telekom, doch auch gegen ihre Mitbewerber. 

Aus Sicht von Geschäftskunden stellt ein tatsächlicher Doppelausbau einen Vorteil dar. Nicht wenige Unternehmen sind daran interessiert, Glasfaserangebote von mehr als einem Anbieter erhalten zu können. Wird jedoch der Doppelausbau mit dem expliziten Ziel vorangetrieben, etwa durch einen Preiskampf einen Wettbewerber am eigenen Ausbau zu hindern, kann dies den Glasfaserausbau insgesamt bremsen. 

Fazit

Im Rahmen dieses Beitrags konnte nur auf einige Aspekte des Tätigkeitsberichts der Bundesnetzagentur eingegangen werden. Die fast 300 Seiten des Berichts enthalten viele weitere Statistiken, Analysen und eigene Tätigkeitsbeschreibungen der Bundesnetzagentur. Insgesamt entsteht bei der Lektüre des Berichts der Eindruck, dass die Entwicklung der Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland nicht mit den wachsenden Anforderungen von Geschäftskunden Schritt hält. Der jahrelange Trend, dass der wachsende Verbrauchermarkt und der damit einhergehende Leistungsanstieg auch für den Geschäftskundenmarkt Vorteile brachten, scheint nicht mehr zu greifen. 

Die Antwort auf eine solche Situation können nur öffentliche Investitionen in einem größeren Umfang als bisher sein. Der Titel des Tätigkeitsberichts der Bundesnetzagentur lautet „Mit Wettbewerb zum Binnenmarkt!“ und reflektiert den Auftrag der Bundesnetzagentur, die u.a. in der Telekommunikation für Wettbewerb sorgen soll. Sie kann nicht mehr und nicht weniger als genau das. Wettbewerb als Motor des Wachstums – das funktioniert bei der Telekommunikation jedoch erwiesenermaßen nicht. Das von der Bundesnetzagentur als Ursache für den schleppenden Glasfaserausbau benannte gute Kupfernetz wurde auch nicht durch private Investitionen finanziert. Datenautobahnen sind wie ihre Namensvetter auf öffentliche Mittel angewiesen. 

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