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Steufmehl2022 mail 1

Digitalpakt 1.0 vs. 2.0 – einfach erklärt…

02.03.26 / Peter Steufmehl

aus dem Netzwerk Insider März 2026

Schulen in Deutschland digital auf den neuesten Stand zu bringen, ist eine riesige Aufgabe. Ende 2025 gab es eine neue Einigung – den Digitalpakt 2.0. Damit beginnt eine neue Phase, in der es um viel mehr geht als nur um den käuflichen Erwerb von Laptops.

Was ist neu?

Früher – Digitalpakt 1.0: Es ging vor allem um die Technik, also um WLAN und Geräte. Durch die Coronapandemie musste vieles oft sehr schnell umgesetzt werden. Zumindest war das die Erwartungshaltung.

Heute – Digitalpakt 2.0: Digitales Lernen soll nun zum festen Alltag und dauerhaft in den Schulalltag integriert werden und funktionieren.

Meine Fragestellungen

Ich habe mir angeschaut, wie die Maßnahmen organisiert sind und woher die Gelder zur Finanzierung kommen. Dabei vergleiche ich die neuen Regeln mit den Erfahrungen aus den letzten Jahren. Besonders wichtig ist mir dabei:

  • Wie stellt man die Anträge auf Förderung?
  • Wie kommen private Schulen an das Geld?
  • Wie werden Förderschulen (zum Beispiel von Landschaftsverbänden) unterstützt? Hier habe ich einen persönlichen Bezug und möchte daher diesen Aspekt ebenfalls erwähnen.

Digitalpakt 2.0: Warum das Internet in der Schule jetzt Alltag wird

Früher dachte man, man kauft einmal Laptops und das war’s. Heute weiß man: Digitale Bildung zu betreiben ist eine Daueraufgabe. Der Staat sieht es jetzt als seine Daueraufgabe an, dafür zu sorgen, dass die Technik in den Schulen funktioniert.

Ein Rückblick: Was bisher geschah – Digitalpakt 1.0

Zwischen 2019 und 2024 hat Deutschland so viel Geld in Schulen gesteckt wie noch nie zuvor – insgesamt 6,5 Milliarden Euro. Fast alle Schulen (rund 30.000) haben Geld bekommen. Damit wurden vor allem Laptops für Schüler und Lehrer gekauft und das Internet, somit die IT-Infrastruktur, in den Gebäuden verbessert. Fast das gesamte Budget wurde verplant und genutzt.

Was hat gefehlt?

Obwohl inzwischen viele Endgeräte vorhanden sind, haben sich Probleme ergeben, deren Ausmaß unterschätzt wurde:

  • Wer repariert die Geräte, wenn sie kaputtgehen? (Wartung)
  • Wer hilft, wenn die Technik streikt? (Support)
  • Wie lernen Lehrer, mit den neuen Programmen zu unterrichten? (Fortbildung)

Die Ziele des Digitalpakes 2.0

Das neue Abkommen hat drei große Ziele, die wie Zahnräder ineinandergreifen sollen. Man will Technik, Unterricht und die Verwaltung der Schulen endlich auf einen gemeinsamen Nenner bringen.

Die Technik

Es geht nicht mehr nur darum, bloß Internet- oder Netzwerkkabel in die Schulen zu legen. Jetzt geht es darum, dass sowohl LAN als auch WLAN und die Geräte wirklich funktionieren und nutzbar sind. Ebenso sollen sie stets auf dem neuesten Stand bleiben. Die Technik soll leistungsstark sein und auch nach einigen Jahren nicht einfach veralten.

Der Unterricht

Die Bundesländer kümmern sich darum, wie im Klassenzimmer gelernt wird. Hier probiert man neue Dinge aus:

  • Lernen mit KI: Computerprogramme, die Schülern beim Lernen helfen (Künstliche Intelligenz).
  • Digitaler Ersatz: Wenn ein Lehrer krank ist, soll dies durch digitale Lösungen besser aufgefangen werden können.

Die Lehrer

Was bringt die beste Technik, wenn niemand weiß, wie man sie bedient? Deshalb gibt es eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern. Das Ziel: Lehrer sollen besser geschult werden, damit sie sicher und motiviert mit den digitalen Werkzeugen arbeiten können.

Finanzierung: Woher kommt das Geld? Die neue 50/50-Regel

Beim ersten Digitalpakt war es fast so, als würde der Bund die Länder zum Essen einladen: Der Bund zahlte 90 % der Kosten, die Länder nur 10 %. Das hat sich grundlegend geändert.

Vergleich von Digitalpakt 1 und Digitalpakt 2

Tabelle 1: Vergleich von Digitalpakt 1.0 und Digitalpakt 2.0

Aufteilung

  • Halbe-Halbe: Ab jetzt teilen sich Bund und Länder die Kosten genau hälftig.
  • Gesamtbudget: Der Bund investiert bis zum Jahr 2030 insgesamt 2,5 Milliarden Euro. Die Länder müssen denselben Betrag dazugeben. So stehen insgesamt 5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Diskussion zur neuen 50/50-Aufteilung

  • Über diese neue Aufteilung wurde lange und heftig diskutiert. Die Bundesländer waren nicht besonders begeistert. Ihr Argument: Der Bund habe eigentlich versprochen, die Schulen weiterhin kräftig zu unterstützen, ohne dass die Länder plötzlich so viel mehr selbst bezahlen müssen. Sie finden, der Bund ziehe sich ein Stück weit aus der Verantwortung.

Verwaltung: Weniger Papierkram, mehr Tempo

Einer der größten Kritikpunkte am ersten Digitalpakt war die komplizierte Bürokratie. Schulen und Städte mussten für jede Kleinigkeit riesige Stapel an Unterlagen und detaillierten Plänen einreichen. Das hat teilweise ewig gedauert. Beim Digitalpakt 2.0 soll das nun deutlich schneller und unkomplizierter funktionieren.

Geld per Pauschale (Festbeträge)

Anstatt für jedes Tablet oder jedes Kabel einen eigenen, komplizierten Antrag zu schreiben, gibt es jetzt ein einfacheres System:

  • Festes Budget: Die Schulträger (meistens die Städte und Gemeinden) bekommen feste Geldsummen zugeteilt.
  • Berechnung: Wie viel Geld es gibt, richtet sich nach klaren Fakten – zum Beispiel danach, wie viele Schüler eine Schule hat oder wie groß der Förderbedarf ist.

Der Vorteil: Man muss nicht mehr jedes Detail vorab prüfen lassen. Die Verantwortlichen vor Ort können das Geld schneller dort einsetzen, wo es gerade am dringendsten gebraucht wird.

Gemeinsame Sache: Wenn Bundesländer zusammenarbeiten

Früher hat oft jedes der 16 Bundesländer sein „eigenes Süppchen“ gekocht. Das ändert sich nun durch die „länderübergreifenden Vorhaben“:

  • Teamwork: Wenn sich mindestens 12 Bundesländer zusammentun, können sie gemeinsam große Projekte entwickeln, zum Beispiel Lernplattformen oder Portale für digitale Schulbücher.
  • Spart Zeit und Geld: Es ist viel schlauer, ein gutes System für alle zu bauen, als 16 verschiedene, die am Ende nicht zusammenpassen. Erfolgreiche Projekte aus der Vergangenheit (wie das Videoportal „MUNDO“) werden so dauerhaft für alle gesichert.

Normalerweise ist Bildung in Deutschland reine Ländersache – jedes Bundesland entscheidet streng für sich selbst. Doch die Technik erzwingt jetzt eine Art Zusammenarbeit: Da digitale Programme nur dann gut funktionieren, wenn sie miteinander „sprechen“ können (Schnittstellen), lohnt es sich für ein einzelnes Bundesland finanziell einfach nicht mehr, einen Alleingang zu wagen. Der Digitalpakt 2.0 sorgt somit eher automatisch dafür, dass sich die Bundesländer auf gemeinsame technische Standards einigen, was politisch sonst oft Jahre dauern würde.

Förderung: Wer bekommt das Geld?

Grundsätzlich ist es egal, ob eine Schule dem Staat gehört oder privat geführt wird – wichtig ist, welche Art von Abschluss man dort machen kann.

Bei privaten Schulen gibt es einen wichtigen Unterschied:

Welcher Schultyp erhält wie viel finanzielle Unterstützung

Tabelle 2: Welcher Schultyp erhält wie viel finanzielle Unterstützung

1. Ersatzschulen (werden gefördert): Das sind Schulen, die den staatlichen Schulen sehr ähnlich sind (z. B. viele kirchliche Schulen oder Waldorfschulen). Weil sie die Schulpflicht erfüllen, bekommen sie Geld – oft genau so viel wie staatliche Schulen.

2. Ergänzungsschulen (bekommen kein Geld): Diese Schulen bieten spezielle Ausbildungen oder internationale Abschlüsse an, die es so an staatlichen Schulen nicht gibt. Deshalb erhalten sie in der Regel keine Förderung aus diesem Programm.

Die Übersicht – Wer bekommt was?

Künstliche Intelligenz (KI) im Klassenzimmer

  • Früher ging es darum, Internet in die Schule zu bekommen. Jetzt geht es darum, wie schlaue Programme (KI) beim Lernen helfen können.
  • Lern-Computer, die mitdenken: Es gibt Programme, die erkennen, wenn ein Schüler eine Aufgabe zu schwer findet, und diese automatisch leichter machen – oder schwerer, wenn jemand unterfordert ist.
  • KI-Check: Schüler und Lehrer sollen lernen, wie man KI-Werkzeuge (wie ChatGPT) schlau nutzt und wo man vorsichtig sein muss.
  • Weniger Papierkram für Lehrer: KI soll Aufgaben wie die Erstellung von Stundenplänen oder das Bearbeiten von Krankmeldungen übernehmen, damit Lehrer mehr Zeit für ihre Schüler haben.

Risiko: KI kann eine große Hilfe sein, besonders an Förderschulen. Doch wenn nur reiche Schulen gute Programme und das Wissen dazu haben, hängen sie die anderen Schulen ab. Es darf also keine „Wissens-Kluft“ entstehen.

Was machen die Bundesländer konkret?

Pläne einzelner Bundesländer zur Nutzung der finanziellen Zuschüsse

Tabelle 3: Pläne einzelner Bundesländer zur Nutzung der finanziellen Zuschüsse

Jedes Bundesland hat einen eigenen Plan. Hierzu ein paar Beispiele (siehe Tabelle 3)

Was jetzt zu tun ist: Tipps für die Praxis

Damit das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, sollten Schulen und Städte aktiv werden:

  • Pläne prüfen: Schulen sollten sich ihre digitalen Pläne noch einmal genau anschauen. Passt alles zusammen? Wurde an Reparaturen (Wartung), Hilfe bei Problemen (Support) und das Thema KI gedacht?
  • Für private Schulen: Hier sollte schnell geklärt werden, ob der offizielle Status als „Ersatzschule“ anerkannt ist. Nur dann ist sicher, dass Förderung beantragt und genehmigt werden kann.
  • Frühstart nutzen: Man kann für Projekte, die seit dem 1. Januar 2025 gestartet wurden, oft noch Geld bekommen – vorausgesetzt, sie passen zu den neuen Regeln.

Das Fazit: Digitalisierung wird zum Standard

Der Digitalpakt 2.0 beendet die Zeit, in der digitales Lernen nur ein „Sonderprojekt“ war. Ab jetzt gehört Technik fest zum normalen Schulalltag in Deutschland.

Ob es ein Erfolg wird, hängt von zwei Bedingungen ab:

  • wie schnell und unkompliziert die Bundesländer das Geld an die Schulen verteilen und
  • ob der Bund auch nach dem Jahr 2030 weiterhin Geld gibt und ein verlässlicher Partner bleibt.

Eines ist klar: Die „digitale Schule“ ist kein Ziel, das man einmal erreicht und dann abhaken kann. Es ist ein dauerhafter Weg, für den wir nun endlich eine solide Grundlage haben.

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