Einträge von Dr. Johannes Dams

IP-Adressen für Marsmännchen!

Digitalisierung macht auch vor dem Weltraum nicht halt: Raumfahrzeuge wie Satelliten, die Internationale Raumstation etc. kommunizieren mittlerweile teilweise IP-basiert. Vielleicht bekommen sogar Marsmännchen bald ihre eigenen IP-Adressen. Bisher werden IP-Adressen ausschließlich auf der Erde vergeben. Die Internet Engineering Task Force (IETF) denkt jedoch bereits darüber nach, wie Raumschiffe, Mondbasen und Marskolonien künftig Teil des interplanetaren Internets werden sollen. Hierzu muss die Vergabe von IP-Adressen klar geregelt werden.

Digitale Souveränität – eine Kurz-Nachlese

Vor Kurzem hatten wir die Chance, auf einer Veranstaltung unseres Kunden, die gemeinsam mit einem Hersteller organisiert wurde, einen Vortrag zum Thema Netzwerkplanung zu halten. Insbesondere der Aspekt der digitalen Souveränität wurde auf dieser Veranstaltung bespro-chen und intensiv diskutiert.

Braucht es schon wieder einen neuen IP-Standard?

IPv6+ wird manchmal als zusätzlicher oder neuer Standard verstanden. Tatsächlich ist IPv6+ jedoch kein neuer Standard. Vielmehr handelt es sich um eine Zusammenstellung von RFCs und Teilen des IPv6-Standards, die einige Hersteller unter der Bezeichnung IPv6+ zusam-mengefasst haben.

Neues im 6-GHz-WLAN

Die Bundesnetzagentur hat am 6. August die Allgemeinzuteilung für das 6-GHz-WLAN erneuert. Auch wenn einige technische Vorgaben angepasst wurden, zeigt ein genauer Blick, dass sich wenige Änderungen im üblichen Unternehmensumfeld ergeben.

Moderne Netze und IT-Anforderungen an Gebäudetechnik – Ein Konflikt?

Zur Planung eines Netzwerks gehören verschiedene Schritte, die je nach Komplexität und Kundenprojekt unterschiedlichen Tiefgang aufweisen können. So hat die Anforderungsermitt-lung meist den Sinn, zu verstehen, welche Anforderungen das zu planende Netzwerk für die Anbindung von Endgeräten und Anwendungen erfüllen muss. Dies wirkt in erster Linie wie eine Einbahnstraße, bei der Anforderungen an das Netzwerk gestellt werden. Tatsächlich stellt auch das Netz Anforderungen an die technischen Eigenschaften der Anwendungen und Endgeräte. Dies soll Kompatibilität, Interoperabilität und Betriebssicherheit gewährleisten. So simpel das in einfachen Büro-Umgebungen auch wirkt, birgt es doch ein gewisses Konfliktpo-tential. Mögliche Fallstricke hierbei wollen wir in diesem Artikel näher beleuchten.

(Noch) mehr IPv6-Adressen – brauchen wir das wirklich?

IPv6 bietet eine immense Anzahl an IP-Adressen, die über die Möglichkeiten von IPv4 hinausgehen. Aktuell erfolgt die Zuteilung durch Organisationen wie die RIPE an Internetprovider und registrierte Mitglieder als /29er-Adressbereiche (sofern keine gesonderte Begründung vorliegt). Es bestehen Bestrebungen, die Vergabe auf größere Adressbereiche zu erweitern. Dies wirft Fragen zum tatsächlichen Bedarf sowie zur Lesbarkeit der Adressen auf.

Bauprojekte und die Planung des Netzes

Immer wieder thematisieren wir im Insider die Herausforderungen von Netzwerkplanungen im Rahmen von Bauprojekten. Während die Planung und Begleitung der Umsetzung von Netzwerken in Bauprojekten für uns zum Alltagsgeschäft gehören, ist es für die IT-Verantwortlichen unserer Kunden häufig eher eine Ausnahme vom Betriebsalltag. Welches Unternehmen baut schon ständig neue Standorte und Gebäude?

WLAN-only-Office – der neue Standard-Fall?

In der Vergangenheit wurde WLAN häufig als „nice-no-have“ verstanden. Insbesondere in Büro-Umgebungen wurde WLAN meist nur in Besprechungsräumen und für Gäste wirklich aktiv genutzt. Und diese Ansicht vertreten viele Verantwortliche bei der Planung für Bestandsgebäude immer noch. Allerdings wird dies seltener.

Die KI kommt – brauchen wir dann noch IT-Berater?

ChatGPT ist ein auf einer künstlichen Intelligenz basiertes System, welches im Stil eines Chats Texte formulieren kann. Es wird unter anderem immer wieder angeführt, dass Schüler das nun nutzen, um Hausarbeiten zu schreiben. In den USA haben Schulbezirke bereits darauf reagiert und die Nutzung für Schüler eingeschränkt.