OT- und IoT-Geräte gegen Cyberangriffe absichern

Cybersichere Produktion, Gebäudetechnik und Sensorik

BESCHREIBUNG

Häufig sind nicht Server und Clients die Schwachstelle eines Unternehmensnetzwerks, sondern smarte Geräte wie Kameras, Produktionsmaschinen, Klima- oder sogar Kaffeemaschinen – und diese lassen sich oft deutlich leichter angreifen. In diesem Seminar erfahren Sie, wie solche „offenen Scheunentore“ erkannt und effektiv abgesichert werden können. 

Warum Sie diese Schulung besuchen sollten:

OT- und IoT-Geräte werden von ihren Herstellern häufig nicht mit Sicherheit im Hinterkopf entwickelt. Während moderne Betriebssysteme regelmäßig Updates erhalten und auch im unkonfigurierten Zustand ein gewisses Sicherheitsniveau bieten, findet man bei OT- und IoT-Geräten häufig sehr einfach ausnutzbare Schwachstellen: Standard-Passwörter wie „admin“, seit Jahrzehnten nicht mehr aktualisierte Komponenten oder undokumentierte Wartungszugänge.

Sogar für einen weniger technisch versierten Angreifer gibt es Werkzeuge, die das automatisierte Finden von verwundbaren Geräten und das Ausnutzen der Schwachstellen ermöglichen, sodass Angriffe auf OT- und IoT-Geräte in großen Massen von verschiedenen Angreifergruppen (staatlichen Hackern mit politischen Motiven, Kriminellen mit finanziellen Motiven und Scriptkiddies, die zum Spaß hacken) durchgeführt werden.

TERMIN 2026

27.11.2026 online

TERMINE 2027

27.04.2027 online
23.11.2027 online

PREIS

1.090,- € online

ORGANISATORISCHES

Beginn 9:30 Uhr
Ende 17:00 Uhr

Schulungsdauer 6 Stunden

LEISTUNGEN

  • alle Vortragspräsentationen als PDF-Datei zum Download
  • eine digitale Teilnahmebescheinigung

INHALTE

Erfassung von Geräten

  • Aktive und passive Scans
  • Informationssammlung

Neue Schwachstellen und Angriffe

  • Zuverlässige Quellen
  • Honeypots
  • Einordnung

Monitoring-Systeme

  • Open-Source- und kommerzielle Software
  • Sensoren und Logserver
  • Auswertung und Alarmierung

Netzsegmentierung

  • Tagged oder portbasierte VLANs?
  • 802.1X
  • Umgang mit eingeschränkten Geräten
  • Notwendige Trennungen
  • Firewall-Regeln

Patches

  • Vertrauenswürdige Quellen für Patches
  • „DIY“-Patching

Aufrechterhaltung und Verbesserung

  • Regelmäßige wiederkehrende Überprüfungen
  • Lebenszyklus von IoT- und OT-Geräten
  • Anpassungen der Netzsegmentierung

REFERENT

marian kogler2022 web

Marian Kogler ist Geschäftsführer der syret GmbH in Halle an der Saale und berät mit seinem Team Unternehmen und öffentliche Einrichtungen im DACH-Raum zu allen Fragen der Cybersicherheit. Nach seinem Informatikstudium an der TU Wien war er zunächst an Universitäten in Österreich und Deutschland tätig, bis er in die Privatwirtschaft wechselte und 2018 die syret GmbH gründete.

DAS SAGEN UNSERE TEILNEHMER

5sterne
  • Perfekt gemacht!
  • Inhalt und Fachwissen hat sehr gut zu unseren Tätigkeiten gepasst. Auch das Fachwissen und die Diskussionen bei den einzelnen Themengebieten waren für uns sehr interessant. Die Schulung war auf Grund der Beispiele aus der Praxis auch sehr gut zu verfolgen.

ZIELE

IN DIESEM SEMINAR LERNEN SIE:

  • IoT- und OT-Geräte zu erfassen und die Sicherheit zu bewerten,
  • Informationen über neue Schwachstellen und Angriffe zu sammeln und einzuordnen,
  • Monitoring-Systeme aufzusetzen und auszuwerten,
  • Netzsegmentierungen zu planen und umzusetzen,
  • Patches zu finden, zu bewerten und einzuspielen und
  • die Sicherheit Ihrer IoT- und OT-Geräte aufrechtzuerhalten und zu verbessern.

ZIELGRUPPE

  • Betreiber
  • Administratoren
  • Projektleiter
  • Rechenzentrumsleiter
  • Entscheider

Dieses Seminar wendet sich an alle, die erfahren möchten, wie smarte Geräte gegen Cyberangriffe abgesichert werden können.

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