Einträge von Hartmut Kell

DCIM: zunehmende Bedeutung für moderne Rechenzentren jeder Größe

Mittlere und große Rechenzentren oder auch kleine hochverfügbare Rechenzentren können ohne eine Dokumentation der „technischen Anlagen“ heute nicht mehr die geforderte Verfügbarkeit sicherstellen. Seit vielen Jahren schwebt der Begriff „Data Center Infrastructure Management“ über den Köpfen der Nutzer und Planer, doch was hat es mit dieser Idee auf sich? Hierzu die Betrachtung eines Planers, dessen Schwerpunkt die Planung von IT-Verkabelung im Rechenzentrum ist.

Der Consolidation Point bei Datenverkabelungen mit hohem Anspruch an Flexibilität

Einer der größten Fehler bei der Planung von Datenverkabelungen zeigt sich oft erst Jahre später: eine massive Nachverkabelung aufgrund geänderter Nutzeranforderungen. Eine sol-che Änderung könnte durch Nutzerwechsel z.B. in Form von Mieterwechsel oder räumlicher Änderungen von Abteilungen entstehen, wenn dann die Menge und Lage der Datenanschlüs-se nicht mehr passt. Bei traditionell geplanten Tertiärverkabelungen sind häufig erhebliche Neuverkabelungen die Folge – mit extremen Eingriffen in die Gebäudeinfrastruktur wie z.B. das Öffnen von Decken, Erneuerungen der Wanddurchbrüche oder Ausbau der Trassen. Mit einem Verkabelungselement lässt sich das vermeiden: dem Sammelpunkt.

LWL-Messung, Grenzwerte richtig setzen

Die Glasfaserverkabelung wurde installiert, eingemessen und ist abnahmebereit. Ein wesent-licher Teil der Funktionalität einer Glasfaserstrecke wird mit den Messprotokollen belegt. Damit übernimmt die Prüfung der Protokolle einen entscheidenden Teil der Abnahme. Doch womit vergleicht man die gemessenen Werte des Installateurs? Ist die „Passed/Failed“-Aussage der Messgeräte zur Beurteilung der Strecken ausreichend? Der nachfolgende Blog zeigt, dass man hier sehr vorsichtig sein muss.

Twisted Pair: Planung so einfach wie nie?

Die meisten modernen wie aber auch älteren Tertiärverkabelungen haben eine Leistungsfähigkeit, welche die Anforderungen der auf diesen Strecken eingesetzten Endgeräten bei weitem erfüllen. Ein Bedarf nach wesentlichen Verbesserungen für diesen Teil der anwendungsneutralen Kommunikationsverkabelung oder auch Änderungen der Konzepte oder Planungen ist derzeit nicht notwendig.

IT-Verkabelung im Serverraum gestalten mit „Rangierorten“

Den Zwischenverteiler sieht die Norm als optionales Element in einer hierarchischen Verkabelung vor. Er kann auf unterschiedliche Arten aufgebaut werden, eine davon ist die Bildung eines „zentralen Rangierortes“. Der nachfolgende Artikel erklärt, in welcher Form die aktuellen Normen dieses Teilelement vorsehen, wie er aufgebaut werden könnte, welche technische Varianten es gibt, und wann er auch bei Ihrer Planung sinnvoll sein könnte.

PoE-geeignete Verkabelung: Planungshilfen

Bei jeder neu geplanten Kommunikationsverkabelung versucht der Planer auf allen Twisted-Pair-Leitungen nach Möglichkeit die höchste Datenrate und höchste Stromübertragung sicherzustellen. Doch wie vertragen sich Daten und Strom, und ab wann wird es kritisch? Dazu gibt es verschiedene Richtlinien, die dem Planer zumindest das Gefühl für die Richtigkeit seiner Planung geben.

Planungsrichtlinie versus Installationsrichtlinie

Der Wunsch nach standardisiertem Planen und Errichten von IT-Verkabelungen im Sinne von „die Qualität ist immer dieselbe“ war schon immer groß. Für IT-Abteilungen oder IT-Standortverantwortliche ist es insbesondere dann hilfreich, auf schriftlich niedergelegte Regelwerke, die neben der Planung auch die Durchführung beschreiben, zurückgreifen zu können, wenn zukünftig Kommunikationsverkabelungen in neuen Gebäuden anstehen und diese Verkabelungen nicht immer von demselben Planer oder derselben Installationsfirma geplant bzw. installiert werden.

Zeit für OM5?

Gehen wir in diesem Beitrag einmal davon aus, dass der Bedarf nach Multimode weiterhin da ist, dann möchte natürlich niemand den Fehler machen, sich für die falsche Faser zu entscheiden, und so liegt es nahe, grundsätzlich und überall OM5 statt OM4 zu wählen. Denn die höhere „Indexnummer“ in der Bezeichnung lässt vermuten, dass OM5 besser sein muss als OM4 (so war es bisher ja immer). Doch ist das so?

IT-Verkabelung in vermieteten Bürogebäuden – warum ist die Planung anders?

In Deutschlands Büros herrscht gähnende Leere, die Arbeitsplätze sind verwaist, die Besprechungsräume ungenutzt. Schuld ist der Wandel in der Arbeitswelt nach der Corona-Pandemie: Der Leerstand von Büroflächen nimmt zu, weil immer mehr Menschen mobil arbeiten und dafür seltener ins Büro kommen. Die sinkende Nachfrage drückt auf die Mieten. Gleichzeitig verändert New Work die Anforderungen an die Büroflächen.

PoE-geeignete Verkabelung: Planungshilfen

Bei jeder neu geplanten Kommunikationsverkabelung versucht der Planer auf allen Twisted-Pair-Leitungen nach Möglichkeit die höchste Datenrate und höchste Stromübertragung sicherzustellen. Doch wie vertragen sich Daten und Strom, und ab wann wird es kritisch? Dazu gibt es verschiedene Richtlinien, die dem Planer zumindest das Gefühl für die Richtigkeit seiner Planung geben.