Das Coronavirus und die Folgen

26.02.20 / Markus Schaub

Markus Schaub

Seit Wochen beherrschen Schlagzeilen rund um die Ausbreitung des Coronavirus die weltweiten Nachrichten. Neben der Tatsache, dass tausende von Menschen ernsthaft erkranken und viele von ihnen an der Infektion sterben, ergeben sich zunehmend weitere Implikationen.

So berichten immer mehr Unternehmen, dass ihre Lieferketten, infolge der in China ausgerufenen Quarantänemaßnahmen, abbrechen oder Ware nur mit starker Verzögerung geliefert werden kann.

Auch wir stellen in unseren Projekten zunehmend Verzögerungen fest, die auf die Situation in China zurückzuführen sind.

Hier zeigt sich nun, wie wichtig in Projekten eine flexible und vorausschauende Planung ist.

Die Verzögerungen lassen sich in einem solchen Fall nicht verhindern. China ist ungeachtet aller politischen Bewertungen immer noch die bedeutendste Werkbank der Welt. Jeder, der für den globalen Markt produziert, kommt um Produkte oder Teillieferungen aus dem Reich der Mitte nicht herum.

Daher ist umso wichtiger, innerhalb von Projekten Alternativen und Ausweichlösungen vorzusehen, die unabhängig von Lieferengpässen in einem einzelnen Land umgesetzt werden können.

Anderenfalls läuft man Gefahr, in einen allzu starken Verzug zu geraten, der im schlimmsten Fall zu einem totalen Stopp des Projektes führen kann.

Ein Ausweichen auf Produkte von alternativen Herstellern oder Lieferanten ist eine mögliche Option. Ob diese jedoch in diesem Umfeld realistisch erscheint, darf bezweifelt werden. Daher sind auch andere Vorkehrungen zu erwägen. Zum Beispiel können Projektpläne so geändert werden, dass auch eine längere Lieferzeit von Komponenten berücksichtigt wird. Schritte, die von der Komponentenlieferung unabhängig sind, können vorgezogen werden. Konfigurationen können auf virtualisierten Komponenten vorbereitet und getestet werden.

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