Li-Fi statt Wi-Fi?

29.01.20 / Markus Schaub

Markus Schaub

Dass Licht zur Übertragung von Daten geeignet ist, weiß man schon wegen der Glasfasertechnik. Das Kabel braucht man nur, da man Licht nicht „verlegen“ kann. Licht hat eine Frequenz zwischen 789 und 385 THz. Wie die GHz-WLAN-Bänder, eignet es sich somit auch zur Datenübertragung über die Luftschnittstelle. 

Gegenüber WLAN hat sichtbares Licht Vorteile: 

  • Elektromagnetische Verträglichkeit ist kein Thema. 
  • Das Terahertz-Band erlaubt höhere Datenraten. 
  • Die Frequenzen sind lizenzfrei. 

Der größte Nachteil ist, dass es eine Sichtverbindung geben muss. Das hat bisher die Nutzung in der Praxis verhindert. Mit PoE-basierter Deckenbeleuchtung könnte sich das ändern: damit kämen Netz und Licht an die Stellen, die für die Ausleuchtung benötigt werden. Anwendungsfälle gäbe es genug: vom Sitzplatz im Flugzeug bis zum Schnellrestaurant. Wenn die Hersteller von Mobilgeräten diese Technik aufgreifen, wäre Li-Fi eine sinnvolle Ergänzung zum WLAN. 

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