Gehört die Zukunft der OM5-Faser?

Gehört die Zukunft der OM5-Faser?

23.11.2017 / Hartmut Kell / Leiter des Competence-Centers IT-Infrastrukturen

Hartmut Kell

Bei neuen Fasertypen war es in der Vergangenheit immer so, dass sich rasant schnell eine Marktforderung danach angeschlossen hat, ob notwendig oder nicht (Beispiel OM4). Tatsächlich, der Schwenk brachte Vorteile mit sich, ausgedrückt in größeren Längen sowohl für neue als auch für ältere Übertragungsverfahren. Wird auch die OM5 diesen Mehrwert fortsetzen? Bei den bereits standardisierten Übertragungstechniken ist weder eine größere Länge möglich, noch kann auf den Einsatz von MPO-Technik verzichtet werden. Gerade letzteres stellt für viele doch wegen der hohen Komplexität eine große Hemmschwelle dar. Bei neuen Übertragungstechniken wird die OM5 den Einsatz von MPO vermutlich weiter hinausschieben können, da sie durch Nutzung von mehreren Wellenlängen besser zur Parallelübertragung der Signale geeignet ist. Ein möglicher Vorteil bei der Planung und Nutzung der Verkabelung im RZ. Aber als Backbone-Medium wird die OM5 keine Verbesserung im Vergleich zur OM4 sein, hier ist der Singlemodefaser den Vorzug zu geben.

RZ-Design: Strom, Klima, Verkabelung, Netz, Server, Storage, Virtualisierung

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