Telekom baut ATM zurück

26.03.20 / Markus Geller

Markus Geller

Die Abschaltung von ISDN war nur die erste Stufe des Rückbaus der alten Kommunikationsinfrastrukturen. Da bis Ende 2020 neben den Privatkunden auch alle Unternehmensanschlüsse umgestellt sein werden, geht die Telekom jetzt dazu über, die nächste Alt-Technologie aus ihrem Netz zu entfernen.

Dazu werden sukzessive an über 20.000 Standorten deutschlandweit die ATM-DSLAM abgeschaltet und verschrottet.

Die Vorteile, die den Kunden erwarten, sind eine höhere Verfügbarkeit aufgrund der neuen einheitlichen Übertragungsplattform und höhere Bandbreiten bis zu 1Gbit/s.

Als Nebeneffekt wird durch den Rückbau nicht unerheblich Energie eingespart. Aber auch neuere Dienste wie Gigabit Ethernet in der Aggregation werden entsorgt, da die Bandbreiten nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügen.

Sie werden ausschließlich über Broadband Network Gateways (BNG) und das Optical Transport Network (OTN) realisiert, welches heute im Backbone Bandbreiten von über 100Gbit/s ermöglicht.

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