Hoch lebe der BrexIT!

Joachim Wetzlar

Nein, es geht mir nicht um die wirtschaftlichen Folgen des „Brexit“ für die IT. Aber das Ausscheren der Briten aus der EU macht manches einfacher – jedenfalls für das Vereinigte Königreich.

Sie erinnern sich an meinen Blog zum Thema Wi-Fi 6E vom Juni (https://www.comconsult.com/wi-fi-6e-kommt-5g-jetzt-obsolet/)? Darin ging es um die Nutzung von Frequenzen oberhalb von 6 GHz für WLAN in den USA. Und nun hat die Regulierungsbehörde OFCOM des Vereinigten Königreiches nachgezogen und am 24. Juli 2020 Vergleichbares veröffentlicht (https://www.ofcom.org.uk/consultations-and-statements/category-2/improving-spectrum-access-for-wi-fi). Die Entscheidung umfasst in Kürze Folgendes:

  • Freigabe des Frequenzbereichs 5.925 – 6.425 MHz für WLAN
  • Bis zu 250 mW EIRP innerhalb von Gebäuden
  • Bis zu 25 mW EIRP im Freien
  • Weder DFS noch TPC

Darüber hinaus hat man entschieden, dass in Innenbereichen der Frequenzbereich 5.725 – 5.850 MHz mit 200 mW EIRP jetzt unter Verzicht auf DFS und TPC genutzt werden darf.

Nun hoffen wir, dass OFCOM mit seiner Entscheidung am Ende doch noch ein wenig Einfluss auf den Rest Europas haben wird.

Strahlenbelastung durch Funktechniken wie WLAN und 5G 04.03.2021 Online

Funkstrahlung, stamme sie von WLAN oder von 5G, wird von vielen Menschen gefürchtet. Manche macht sie sogar krank. Arbeitgeber wollen ihre Mitarbeiter davor schützen. Das Seminar beleuchtet entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen.

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