Die RIPE sagt: Bye bye IPv4!

Die RIPE sagt: Bye bye IPv4!

Der schwindende Vorrat an verfügbaren IPv4-Adressen ist nicht nur uns als Netzwerk-Planer sondern auch den meisten Netzwerkverantwortlichen und Betreibern in Unternehmen bewusst. Weltweit reduzieren sich seit Jahren die Adressreserven. Nun kam es am 17. April 2018 auch in Europa bei der RIPE NCC zu dem nächsten historischen Schritt bei der IPv4-Vergabe: Der ursprünglich von der RIPE zugewiesene Adressraum ist endgültig erschöpft.

Spectre und Meltdown – Auswirkungen auf das Rechenzentrum

Spectre und Meltdown – Auswirkungen auf das Rechenzentrum

Zu Beginn des Jahres haben die Sicherheitslücken „Spectre“ und „Meltdown“ Aufsehen erregt. Diese (architekturbedingten) Schwachstellen ermöglichen es, die „Speculative Execution“ von CPUs auszunutzen, um vertrauliche Daten abzugreifen. Dieses CPU-Feature macht aber einen nicht unwesentlichen Teil der Performance moderner CPUs aus. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Gegenmaßnahmen oft mit Performanceeinbußen einhergehen.

WLAN im Gebäude der Zukunft

WLAN im Gebäude der Zukunft

Heutzutage wachsen die Anforderungen an neue Gebäude sehr schnell und deutlich. Ein Smart Building oder Gebäude der Zukunft bietet immer mehr Anwendungen, die in einem klassischen Gebäude nicht bereitgestellt werden oder nicht über IP-Netze kommunizieren. Das Gebäude der Zukunft braucht also eine entsprechende IT-Infrastruktur, die über verschiedene Gewerke hinweg verschiedenste Endgeräte und Technologien auf IP-Basis vereint.

Standard für 200/400Gigabit Ethernet verabschiedet

Standard für 200/400Gigabit Ethernet verabschiedet

Mit IEEE 802.3bs-2017 liegt nun der Standard für Ethernet mit den Übertragungsraten 200 Gbit/s bzw. 400 Gbit/s vor. Der Standard sieht die Nutzung verschiedener Kombinationen von Gesamtbitrate (200 Gbit/s oder 400 Gbit/s), Bitrate pro Lane (25 Gbit/s, 50 Gbit/s oder 100 Gbit/s), Anzahl Fasernpaare (1, 4 oder 16) sowie Wellenlänge und Fasertyp (850 nm mit Multimode oder 1310 nm mit Singlemode) vor.

Verschiedene Verfahren für Verschlüsselung in der Cloud

Verschiedene Verfahren für Verschlüsselung in der Cloud

Mittlerweile gibt es verschiedene Verfahren für die Verschlüsselung von Daten in der Cloud. Zum einen unterstützen führende Cloud Provider wie Amazon und Microsoft die Verschlüsselung derart, dass das Schlüsselmanagement durch den Kunden wahrgenommen wird. Bei Microsoft zum Beispiel trifft man dabei auf alte Bekannte wie den Bitlocker, der zur Festplattenverschlüsselung eingesetzte Mechanismus, der auch in der Microsoft Cloud zum Einsatz kommt.

Verteilter Storage erhält Einzug in reguläre Rechenzentren

Verteilter Storage erhält Einzug in reguläre Rechenzentren

Verteilte Dateisysteme, einst eine Nischenlösung für High-Performance Systeme und Supercomputer, finden immer häufiger auch im „normalen“ Rechenzentrum Anwendung. Durch die hohe Leistung moderner CPUs können die ursprünglich als rechenintensiv geltenden Aufgaben eines verteilten Dateisystems als Bestandteil einer Virtualisierungslösung implementiert werden.

Gehört die Zukunft der OM5-Faser?

Gehört die Zukunft der OM5-Faser?

Bei neuen Fasertypen war es in der Vergangenheit immer so, dass sich rasant schnell eine Marktforderung danach angeschlossen hat, ob notwendig oder nicht (Beispiel OM4). Tatsächlich, der Schwenk brachte Vorteile mit sich, ausgedrückt in größeren Längen sowohl für neue als auch für ältere Übertragungsverfahren. Wird auch die OM5 diesen Mehrwert fortsetzen?

100Gigabit Ethernet wird erschwinglich

100Gigabit Ethernet wird erschwinglich

Die Preise für 100Gigabit Ethernet sind in den letzten Jahren auf ein Niveau gesunken, das die Implementierung von 100Gigabit Ethernet in einer steigenden Zahl von Rechenzentren erschwinglich macht. Zum Beispiel beträgt der Listenpreis eines 36-Port-Moduls für Cisco Nexus 9500 unter 36.000 US-Dollar.

WiFi HaLow (IEEE 802.11ah) wird zum Standard

WiFi HaLow (IEEE 802.11ah) wird zum Standard

Bereits im ComConsult Insider vom Februar diesen Jahres haben wir uns mit dem neuen Standard der IEEE zum Low-Cost Low-Energy WLAN beschäftigt. Neben bekannten Technologien wie WLAN, Bluetooth, Zigbee etc. erarbeiteten IEEE und Wi-Fi Alliance einen gezielt für das Internet-of-Things gedachten Entwurf für Wi-Fi HaLow. Diesen hat die IEEE im Mai als Ergänzung zu IEEE 802.11 verabschiedet. Damit ist Low-Cost Low-Energy WLAN jetzt offiziell eine standardisierte Technik.

Co-Location als Trend

Co-Location als Trend

Immer mehr Unternehmen benötigen eine möglichst hohe Flexibilität beim Zugang zu öffentlichen Clouds. Nicht selten setzen sich Unternehmen zum Ziel, in Zukunft zu relativ geringen Kosten und in relativ kurzer Zeit zwischen großen Public Clouds von Amazon, Google, Microsoft und anderen Anbietern wechseln zu können. Die Verteilung der Last auf verschiedene Public Clouds ist eine weitere Anforderung von Unternehmen.