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Bluetooth Low Energy als Schlüssel – Wenn Protokoll und Use Case nicht zusammenpassen

Bluetooth Low Energy oder BLE ist mittlerweile ein weitverbreiteter Standard. Wie der Name schon andeutet: Ein Hauptziel ist der geringe Energieverbrauch. Und es gibt viele sinnvolle Use Cases. Darunter fallen Indoor-Navigation mit Beacons. Auch die offizielle Corona-Warn-App nutzt BLE, um Kontakte verfolgen zu können. Ein wichtiger Punkt bei allen Use Cases: BLE hat eine relativ kurze Reichweite.

Denunzianten wider Willen?

Sie erinnern sich an meinen letzten „Standpunkt“? Darin habe ich über die Funkortung mittels „Ultra Wide-band“ (UWB) berichtet, einer Technik, die auf ultrakurzen Impulsen von nur 1 ns Dauer basiert. Weil sie so kurz sind, belegen diese Impulse eine Bandbreite von 2 GHz bis über 10 GHz, daher der Name. Die Ortungsgenauigkeit von UWB liegt in der Größenordnung der Impulslänge, also bei etwa 30 cm.

Neue Bluetooth-Bugs: Ist die Corona-App gefährdet?

Nun haben also Apple und Google ihre Schnittstelle „Exposure Notification API“ zur Kontaktverfolgung per Bluetooth freigegeben. Passend dazu warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor neu entdeckten Schwachstellen in der Bluetooth-Spezifikation. Darüber werden Sie in einschlägigen Medien bereits gelesen haben. Verhageln uns diese Schwachstellen den sicheren Betrieb einer Corona-Warn-App, so sie dann veröffentlicht wird?

Sensoren und Aktoren verkabeln oder anfunken?

Digitalisierung bedeutet die massive Erhöhung der Dichte von Dingen, die kommunizieren müssen. Das Netzkonzept für digitalisierte Gebäude muss mehr Kabel und vielfältige Funk-techniken ermöglichen.